• TOUR 101 – VON SCHWETZINGEN ZUM RHEINAUENWEG

    Wenn man sich als Wanderer auch nur flüchtig für die Historie der Wege und Orte interessiert, die sich auf all den Wanderungen im Laufe der Zeit ansammeln, ist es beinahe unausweichlich, dass man früher oder später damit beginnt, nach Spuren von Fußgängern vergangener Epochen zu suchen, die mit diesen Wegen und Orten in Verbindung stehen. Spuren selbstverständlich nicht im buchstäblichen Sinn, sondern Spuren in Form von Worten, von Zitaten, von Aufzeichnungen, von allem, was irgendwie vollständig oder rudimentär überliefert ist. Man bemüht sich, eine Vorstellung einer jahrhunderte- oder jahrzehntealten Wirklichkeit zu bekommen, so schwierig das auch sein mag, denn je weiter man in der Zeit zurückwandert, desto fremdartiger werden im…

  • STADTANSICHTEN – NECKARSULM

    Slideshow Brunnen in der Marktstraße   Löwenbrunnen   Fußgängerzone, im Hintergrund die Stadtpfarrkirche St. Dionysius, erbaut Anfang des 18. Jahrhunderts   Das Rathaus   „Drehtür“, Kunstwerk des 2020 verstorbenen Künstlers Waldemar Otto   Alter Turm des Deutschordensschlosses   Blick auf den Altneckar und den Schleusenkanal   Auf dem Neckar-Radweg   Am Neckarufer   Brunnenanlage Nähe Gottlieb-Daimler-Straße   Neubau SE-Zentrum 1   Blick auf St. Dionysius   Im Stadtpark   Slideshow        

  • TOUR 100 – VON MANNHEIM NACH HEIDELBERG

    Keine Ahnung, ob ich in der Anfangszeit dieses Blogs vor rund fünf Jahren wirklich damit gerechnet habe, irgendwann Tour 100 in Angriff nehmen zu können. Dass es ein langfristiges Projekt werden sollte, steht außer Zweifel. Aber ganz sicher war nicht ständig irgendwo in einem versteckten Winkel meines Gehirns der Gedanke präsent, wie lange ich wohl durchhalten würde. Im Rückblick erkenne ich, dass vieles sich ganz anders entwickelt hat als gedacht oder geahnt, aber das ist normal. Von manchen Dingen hatte ich zu Beginn eine ziemlich klare Vorstellung, von manchen weniger, auch das ist normal. Alles in allem lief die Sache so ab – ich begann, machte weiter und ansonsten überließ…

  • BEERFELDEN (EINER VON VIER STADTTEILEN VON OBERZENT)

    Slideshow mit ausgewählten Fotos   In den Straßen von Beerfelden   Der Zwölf-Röhren-Brunnen – hier befindet sich die Quelle der Mümling, eines linken Nebenflusses des Mains; der Brunnen stammt aus dem Jahr 1810 und ist denkmalgeschützt   Kleiner Springbrunnen in der Nähe des Zwölf-Röhren-Brunnens   Evangelische Kirche   Das Bürgerhaus, ehemals das Rathaus der Stadt   Das Rathaus   Der Beerfelder Galgen auf einer Anhöhe zwischen Beerfelden und Airlenbach, 1597 errichtet   Beerfelden liegt mitten im Odenwald und ist einer von vier Stadtteilen der 2018 neu entstandenen Stadt Oberzent.   Slideshow    

  • TOUR 99 – SIERSBURG/IDESBACHPFAD

    Alte Wege und Straßen üben eine gewisse Faszination aus. Wahrscheinlich vor allem deshalb, weil ein winziges Stück Vergangenheit in die Gegenwart hineinreicht, ein schwacher Widerhall längst vergessener menschlicher Existenzen und ihrer Handlungen und Gedanken. Man kann Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende in der Zeit zurückgehen und stößt irgendwie immer auf irgendetwas, das mal ein Weg oder ein Pfad gewesen ist und das von Händlern, Soldaten, Pilgern, Hirten, Bauern, Nonnen oder wem auch immer genutzt wurde. Man könnte beinahe sagen, Wege verbinden nicht nur Orte miteinander, sondern in gewisser Weise auch Epochen, sie sind Anker in die dunkle, ferne, fremdartige Realität vergangener Zeiten. Ein Teil der Faszination besteht womöglich auch darin, dass…

  • TOUR 98 – DURCHS MAUDACHER BRUCH IN LUDWIGSHAFEN

    Gehen kann viele Ausprägungen haben. Wahrscheinlich unzählige, wenn man jeden Aspekt berücksichtigen und jeden Lebensbereich einbeziehen würde von dem Moment an, als das erste Wort in der Welt war, das Gehen bedeutete. Aber selbst wenn man sich lediglich auf die Gegenwart beschränkt, bleiben immer noch mehr als genug Variationen übrig. Gehen kann bedeuten, in mörderischem Tempo, ohne links und rechts zu schauen, durchs Gelände zu marschieren, genauso gut aber kann man so langsam vor sich hinschlendern, dass man kaum von der Stelle kommt. Oft ist es nichts weiter als eine simple, zielgerichtete Tätigkeit, nur dazu gedacht, von einem Punkt A zu einem Punkt B zu gelangen, ebenso jedoch ist denkbar,…

  • STADTANSICHTEN – KARLSRUHE

    Slideshow mit ausgewählten Fotos   Gartenhalle; der an ein Minarett erinnernde historische Kamin ist der letzte Überrest eines Kesselhauses des 1871 bis 1873 gebauten Vierordtbades   Eindrücke aus dem direkt am Bahnhof gelegenen Zoologischen Stadtgarten   Die Pyramide auf dem Marktplatz – sie ist das Grabmal des Stadtgründers Karl-Wilhelm von Baden-Durlach   Die im frühen 19. Jahrhundert errichtete Evangelische Stadtkirche   Das ab 1715 errichtete Schloss, bis 1918 Residenz der Großherzöge und Markgrafen von Baden   Im Schlossgarten   Im Botanischen Garten   Prinz-Wilhelm-Denkmal neben dem Schlossgarten   Im Zoologischen Stadtgarten   Zoologischer Stadtgarten – Japanischer Garten   Slideshow  

  • TOUR 97 – VON HIRSCHHORN NACH EBERBACH

    Es gibt Augenblicke, da spielt man mit dem Gedanken, sich irgendwo einen Platz am Rande der Welt zu suchen, dort die Füße hochzulegen und darauf zu warten, was sich tut. Darauf, ob das Nichtstun im Handumdrehen zu geistiger wie körperlicher Erstarrung führt oder ob sich vielleicht sogar im Laufe der Zeit eine bislang unentdeckte innere Harmonie einstellt, die man nicht mehr missen möchte. Ich brauche nicht lange darüber nachzudenken, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass Variante Nummer eins die wesentlich wahrscheinlichere ist. Die Zeit – im Grunde jeder einzelne Tag – ist zu kostbar, um sie zu verschwenden und mit Nichtstun zu verbringen. Jedenfalls solange wir nicht 400 Jahre…

  • TOUR 96 – LEBACH/SAARLAND – RUND UM LEBACH UND EPPELBORN

    Henry David Thoreau, jener zu Lebzeiten wie auch heute als eigensinniger Rebell geltende amerikanische Schriftsteller, der Mitte des 19. Jahrhunderts für zwei Jahre in einer eigenhändig errichteten Blockhütte im Wald lebte und während dieser Zeit viel umherwanderte, der im Grunde aber sein Leben lang des Gehens und Umherstreifens nicht müde wurde, brachte in seinem umfangreichen Essay „Vom Wandern“ („Walking“) folgende ebenso schlichte wie inspirierende Erkenntnis zu Papier: „Meine Umgebung bietet viele schöne Möglichkeiten zum Wandern; und obwohl ich seit vielen Jahren fast jeden Tag laufe, manchmal sogar mehrere Tage hintereinander, habe ich sie längst nicht alle genutzt.“ Das ist ziemlich genau die Überlegung, die mir gut 150 Jahre später auch…

  • STADTANSICHTEN – NECKARGERACH

    Slideshow mit ausgewählten Fotos   Am Neckar zwischen Neckargerach und Zwingenberg   Auf dem Weg zur Minneburg   Die Minneburg oberhalb des Neckargeracher Ortsteils Guttenbach; sie steht allerdings auf der Gemarkung des zu Neunkirchen (Baden) gehörenden Neckarkatzenbach   Blick von der Minneburg auf Neckargerach; deutlich erkennbar die Kirche St. Afra   Die Kirche St. Afra   In der Margarethenschlucht oberhalb von Neckargerach   Blick von oberhalb der Margarethenschlucht auf den Neckar   Am Neckar   Überraschendes am Straßenrand   Ein wenig regionale Geografie   Slideshow      

  • STADTANSICHTEN – WEINHEIM

    Slideshow mit ausgewählten Fotos   Blick über Weinheim   Blick über Weinheim im Spätherbst   Burgruine Windeck oberhalb von Weinheim, seit 1978 im Besitz der Stadt   Gassen der Altstadt   Das Alte Rathaus, davor der Marktbrunnen   „Bas Gret und Vetter Philp“, geschaffen von dem Bildhauer Martin Hintenlang   Unterer Bürgerpark   Schloss Weinheim, ehedem Schloss der Fürsten der Kurpfalz, heute Sitz der Stadtverwaltung   Der Schlosspark im Frühling   Der Schlosspark im Winter   Der an den Schlosspark angrenzende, 60 ha große Exotenwald   Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof unweit des Schlossparks   Denkmal für den Agronomen und Vinologen Freiherr Lambert von Babo   Slideshow        …

  • TOUR 95 – VON NECKARSTEINACH NACH HIRSCHHORN

    Wir haben es uns deutlich schlimmer vorgestellt. In den Meldungen der Wetterapps vom frühen Morgen war die Rede von stundenlangem Schneeregen, von starkem Wind und von Temperaturen, die erwarten ließen, dass wir uns zudem auch noch mit eisglatten Wegen abfinden müssten. Nach dem nahen Weltuntergang hörten die Vorhersagen sich zwar nicht an, fast noch weniger aber nach rundum angenehmen Begleitumständen für eine Wanderung. Ich glaube, ich rechnete damit, dass es von Beginn an eine ziemlich trostlose Angelegenheit werden würde. Stattdessen aber passiert etwas völlig anderes. Schon die ersten Augenblicke auf dem Bahnsteig in Neckarsteinach sind alles, nur nicht trostlos. Es ist völlig windstill. Von wegen stürmische Böen. Auf den Gleisen…

  • STADTANSICHTEN/ORTSANSICHTEN – ILLINGEN/SAAR

    Slideshow mit ausgewählten Fotos   Bahnsteig Illingen auf der Bahnstrecke Lebach – Saarbrücken; hier erfolgt auch der Umstieg nach Homburg   Blick auf St. Stephan, erstmals 893 urkundlich erwähnt   Blick über den Werner-Woll-Platz in Richtung Hauptstraße   Blick über den noch erhaltenen Torbogen der ehemaligen Illinger Synagoge auf St. Stephan   Der Torbogen der im Zuge der Pogrome vom 9. November 1938 abgebrannten und 1949 abgerissenen Synagoge   Kulturforum Illipse   Burg Kerpen und der Burgpark im Winter   Burg Kerpen und der Burgpark im Herbst   Zwischen Illingen und dem Ortsteil Hüttigweiler   Brunnen in der Neunkircher Straße im Ortsteil Hüttigweiler   Der Sakral- und Kunstbau Statio Dominus…

  • TOUR 94 – 30 KILOMETER DURCHS NÖRDLICHE SAARLAND

    Letzte Herbsttage. Seit Wochen nahezu ohne Unterbrechung dieses eintönige, abstumpfende Betongrau am Himmel, oft begleitet von stundenlangem Regen, selbst mittags war es meistens kaum mehr als dämmerhell. Für das Wochenende ist Schnee angekündigt, was heute Morgen allerdings am Rande des gerade noch Vorstellbaren liegt oder eher sogar schon jenseits davon, denn es ist mild wie zu Beginn des Frühlings. Mehr als diese halbwegs milden Temperaturen gibt es jedoch nicht, was an den Frühling erinnert. Nebel hüllt alles ein. Ein fahler, dichter Nebel, der einer fast schwarzen Morgendämmerung entstammt und der ganz bestimmt nicht mit den ersten Sonnenstrahlen verschwinden wird. Er wirkt unzerstörbar, dieser Nebel, und ich wäre nicht allzu sehr…

  • STADTANSICHTEN – ST. WENDEL

    Slideshow mit ausgewählten Fotos unterhalb der Galerie Blick von der Mott in Richtung Basilika   Auf dem Weg in die Fußgängerzone und zur Basilika   Die Wendalinusbasilika, eine Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert   Im Innern der Basilika   Im Stadtpark   Bronzestatue der 1820 in St. Wendel geborenen Helena Demuth, der Haushälterin von Karl Marx   Die Wendelinuskapelle im Kapellenweg   Die Evangelische Stadtkirche   Am Stadtrand   Blick über die Äcker zum Missionshaus der Steyler Missionare   Blick auf den St. Wendeler Stadtteil Leitersweiler   In St. Wendel startet die bis zum Bostalsee führende Straße der Skulpturen     Im Staatsforst   In der Bahnhofstraße   Slideshow