FOTO-WANDERUNG 162 – VON HEIDELBERG NACH LEIMEN
Vielleicht ist es bereits der Beginn des Frühlings. So fühlt es sich jedenfalls an. Sowohl in der Stadt als auch später auf den Wegen zwischen den Orten und im Wald. Man müsste nicht viel Fantasie aufbringen, um sich vorzustellen, dass es ein Maitag ist. Aber es ist Anfang März, und das bedeutet noch viele Monate lang helle und lange Tage, es bedeutet Vorfreude auf den wirklichen Frühling, und so ganz nebenbei bedeutet es auch, dass nun immer mehr und auch längere Wanderungen bevorstehen.
Von der heutigen Wanderung lässt sich allerdings nicht behaupten, dass sie allzu lang ist. Mehr als 12 Kilometer kommen nicht zusammen, dennoch bietet sich uns einiges an Abwechslung.
Am Adenauerplatz in Heidelberg startend, steuern wir zunächst eine Treppe an, die uns hinauf in frühlingshaft erleuchteten Wald bringt. Sehr angenehmen Wald mit abwechselnd breiten und schmalen Pfaden, und mit der Sonne, die mit fortschreitender Zeit immer mehr Kerben in die Schatten schlägt. Über den Speyererhof, ein Krankenhaus am Heidelberger Stadtrand, wandern wir anschließend auf einem Spazierweg hinunter nach Rohrbach und von da durch Weinberge nach Leimen. So gut wie auf der gesamten Strecke richten wir uns dabei nach dem Blütenweg.
Länge der Wanderung: ca. 10,5 Kilometer
Treppauf

Wir lassen uns Zeit beim Aufstieg. Die Treppe ist breit genug, um die Enge der sie auf beiden Seiten begrenzenden Mauern abzumildern. Es ist ein Beginn, der Geduld erfordert, nichts Neues beim Wandern. Das Treppensteigen gibt einen eigenen, eher langsamen Rhythmus vor.

Wegweisersteine wie dieser finden sich an vielen Stellen des Heidelberger Stadtwalds.

Wunderbarer Vorfrühling

Bis zum Speyererhof wandern wir im Großen und Ganzen bergauf. Beim Klinikgelände gibt es ein Arboretum, an dessen Rand wir eine Rast einlegen.

Am Rande des Arboretums


Schon ziemlich sattes, lebendiges Grün. Dieses Grün, aber auch die Umgebung vermitteln eine sehr angenehme Ruhe. Es wird immer wärmer.

Wohlbefinden

Steg oberhalb des Heidelberger Stadtteils Rohrbach

Die Melanchthonkirche in Rohrbach, genauer gesagt in Alt-Rohrbach

Endlich in den Weinbergen

Fast so eine Art Hohlweg

Mit einem Mal umgibt uns eine wie in der Landschaft verwurzelte Stille. Der Himmel ist groß und weit. Und dadurch, dass wir viel Zeit haben – und uns viel Zeit lassen -, können wir das alles ohne jegliche Hektik auf uns wirken lassen.


Blick auf Leimen. Kurz darauf wandern wir über eine Treppe in die Stadt hinunter.










