Die Touren

Tour 90 Von Wiebelskirchen nach St. Wendel

Ich glaube nicht, dass jemals der Tag kommen wird, an dem ich genug habe.
Genug vom Gehen, genug vom Unterwegssein, genug davon, einen kleinen Teil dieses winzigen Ausschnitts des Universums zu erkunden, der für mich erreichbar ist.
Wenn er irgendwann aber doch kommen sollte, dieser Tag, dann möchte ich sagen können …

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Tour 89 Von Oppenheim nach Nackenheim

Mitunter kommt mir der Gedanke, dass man von dem Augenblick an, in dem man loswandert, buchstäblich von einem Atemzug zum nächsten die Welt mit völlig anderen Augen sieht.
So, als würde man eine Art Enthüllungszauber anwenden, der im Handumdrehen …

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Tour 88 Hanau-Steinheim/Dietesheimer Steinbrüche

Es sind nicht immer nur die besonders ins Auge fallenden, vordergründig schönsten Stellen, die einen Abdruck in meiner Erinnerung hinterlassen. Oft genug sind es auch die eher verborgenen, stillen, manchmal beinahe unscheinbaren Orte, die mir dauerhaft und unverrückbar im Gedächtnis bleiben, und zwar nicht etwa nur als verwaschene …

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Tour 87 Von Landstuhl nach Bruchmühlbach-Miesau

Es ist immer so eine Sache, wenn man sich dazu entschließt, eine Wanderung zu unternehmen, bei der man auf nahezu jegliche Vorbereitung verzichtet, auf Hilfsmittel wie GPS, Karten usw. sowieso.
Man muss sich entweder darauf verlassen, dass die Strecke gut ausgeschildert ist, oder darauf, dass sich schon irgendwie eine Lösung finden wird, falls das nicht der Fall sein sollte.

Es hat Touren gegeben, da war von vornherein …

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Tour 86 Nohener Naheschleife

Es kann kaum eine tiefere Stille geben als die auf einem leeren Bahnsteig am Rande eines winzigen, wie ausgestorben wirkenden Dorfes irgendwo im Niemandsland.
Es ist eine fragile Stille, man hat den Eindruck, dass schon das geringste Geräusch kilometerweit zu hören wäre, aber …

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Tour 85 Von Wiebelskirchen nach Schiffweiler

Es hat schon Tage gegeben, an denen es weitaus verlockender war, kilometerweit draußen herumzulaufen.
Es ist trübe und kühl, von Sommer keine Spur. Dichte Wolkencluster nehmen beinahe den ganzen Himmel ein. Sie bringen ein seltsames, wächsernes Licht hervor, fast wie an einem nebligen Wintermorgen. Je länger man den Himmel betrachtet, desto schwerer fällt es zu glauben, dass irgendwann in den nächsten ein, zwei Stunden sommerliche Helligkeit Einzug halten wird.

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Tour 84 Von Herxheim am Berg nach Bad Dürkheim

Der Tag ist warm und hell, exakt so, wie es sich bereits Stunden zuvor erahnen ließ, als die kühle, noch von Dunkelheit eingerahmte Dämmerung sich von Atemzug zu Atemzug mehr in einen stillen, klaren Morgen verwandelt hat.

Mehr Frühling als heute geht kaum.
Da ist dieser Himmel, weit und offen …

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Tour 83 20 Kilometer durchs mittlere und nördliche Saarland

Unterwegssein, das ist zur Zeit eine sehr eingeschränkte Angelegenheit.
An irgendeinen beliebigen Ort fahren und wandern, so weit die Füße tragen, das gehört fürs Erste der Vergangenheit an.
Spaziergänge von drei oder von fünf Kilometern, die noch vor wenigen Wochen banaler Alltag waren, sind zu etwas Besonderem geworden, eine Wanderung von 20 Kilometern …

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Tour 82 Primstaler Panoramapfad und Warken-Eckstein-Weg

Mittwoch, 18. März.
Mit jedem Tag, den die Corona-Krise anhält, wird sie gegenwärtiger und unwirklicher zugleich. Gegenwärtiger, weil die täglichen Zahlen von Neuinfektionen und von Toten – so abstrakt sie auch erscheinen mögen – eine Art Maßstab für die Größe der Gefahr darstellen, unwirklicher, weil die Selbstverständlichkeit einer jahrzehntelang gewohnten Normalität gerade in Nullkommanichts erodiert.
Man kommt sich vor wie in einem Realität gewordenen dystopischen Film.

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Tour 81 Von Edenkoben nach Neustadt an der Weinstr.

Es wird eine Zeit geben, in der uns diese Tage der Pandemie im Rückblick vielleicht noch unwirklicher erscheinen werden als im Augenblick.
Eine Zeit, in der wir uns nicht mehr vorkommen werden, als wären wir Statisten in einer Realität gewordenen Dystopie.
Eine Zeit, in der auch das Unterwegssein wieder selbstverständlich sein wird. So selbstverständlich wie die Morgendämmerung am Ende der Nacht, so selbstverständlich …

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Tour 80 Geislingen an der Steige – Filstalgucker

Es ist wieder einmal ein Windtag.
Allerdings keiner dieser Windtage, an denen unaufhörlich graue Böen über die Anhöhen fegen und Schneisen in die Wälder schlagen und an denen man allein schon am ohrenbetäubenden Lärm des Sturms dessen zerstörerische Kraft zu erahnen vermag. Von dem irgendwann unweigerlich einsetzenden Regen gar nicht erst zu reden.

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Tour 79 Schriesheim – Schauenburg – Schriesheim

Es muss so eine Art Bestimmung sein.
Das Gehen, meine ich.
Etwas, das wie eine phönizische Amphore oder ein keltischer Armreif lange Zeit irgendwo vergraben liegt, irgendwann aber gefunden wird, und von da an weiß man von seinem Vorhandensein und es wird nach und nach so selbstverständlich, als wäre es immer schon da gewesen.

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Tour 78 Saarburg – Saar-Leuktal-Panoramapfad

Saarburg liegt unter einer dicken Schicht zerklüfteter Wolken.
Es regnet.
Ein dünner, milder Regen, der alle Konturen verschwimmen und der die Distanzen geringer erscheinen lässt.
Steingrau der Himmel.
Man kommt sich vor wie in einem Raum, in dem die Wände aufeinanderzurücken.
Die Häuserzeilen entlang der Saar wirken wie in einen dünnen Kokon aus …

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Tour 77 Niedaltdorf/Saarland – Grenzblickweg

Es ist einer dieser staubgrauen Tage, an denen das Grau nicht nur oberflächlich vorhanden ist, sondern an denen es aus der Tiefe der Erde emporzusteigen scheint und an denen man sich des Gefühls nicht erwehren kann, dass man die Sonne wochenlang nicht mehr zu sehen bekommen wird.

Der Himmel hängt tief und dunkel über den Häusern.
Dem Auge fehlen irgendwie die Farben. Überall dieses stumpfe, konturenlose Gewaber, als würde man durch eine blinde Scheibe nach draußen blicken.
Es ist Anfang Januar, aber man könnte beinahe meinen, es sei November.

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Tour 76 Von Wachenheim nach Neustadt an der Weinstraße

Eine Wanderung zu planen kann eine aufwendige Sache sein, auch wenn man nicht gerade einen mehrtägigen oder gar mehrwöchigen Trip auf dem Pacific Crest Trail oder irgendwo am Nordkap in Angriff zu nehmen beabsichtigt.
Es genügt schon eine längere Tagestour, sofern man seine eigene Route entwirft und diese womöglich nicht nur aus beschilderten Wanderwegen besteht, sondern aus allem, was irgendwie ein halbwegs begehbarer Pfad, eine halbwegs begehbare Straße ist.

Bei Mehrtagestouren ist der zeitliche Aufwand für die Planung naturgemäß noch höher, selbst dann, wenn man bereit ist …

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