Die Touren in Bildern

TOUR 109 IN BILDERN – HEPPENHEIM/VON DEN WEINBERGEN ZUM BISMARCKTURM

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Update-Wanderung vom 21. März 2026

 

Wir starten am Heppenheimer Bahnhof bei traumhaftem Frühlingswetter

 

Wir wandern in die Weinberge hinauf

 

Skulpturen am Wegrand sind eines der Hauptmerkmale dieser Wanderung, zumindest solange wir uns in den Weinbergen befinden.

 

Wunderbare Frühlingsatmosphäre

 

 

Je höher wir in die Weinberge hinaufwandern, desto mehr weitet sich die Landschaft

 

Im Grunde ist die Tour von Beginn an ein stetiges Auf und Ab

 

Die Wanderung verläuft mit vielen Schleifen und teilweise durchaus steilen Anstiegen durch die Weinberge

 

Immer wieder bieten sich Fernblicke in die Landschaft, die natürlich von dem sonnigen Wetter begünstigt werden

 

Fernblick mit dem Melibokus im Hintergrund

 

Der Weg führt nun aus den Weinbergen raus und zwischen Felder und Wiesen hinein

 

Auf den Asphaltwegen kann der Blick weit vorauseilen

 

Anstieg zum Bismarckturm

 

Der 19 Meter hohe Bismarckturm auf der Gemarkung Bensheim, ein Bauwerk aus dem Jahre 1902

 

Zurück in den Weinbergen

 

Abschluss der Wanderung auf dem Heppenheimer Marktplatz

 

Galerie

 

Update-Wanderung

Keine Jahreszeit birgt mehr Hoffnung in sich als der Frühling. Das restliche Jahr liegt vor uns wie ein weiter Ozean. Selbst an Tagen wie heute, an denen es eher trüb als sonnig ist, spüren wir diesen einen Punkt schier unzerstörbarer Zuversicht irgendwo in uns, die auf nichts Bestimmtes gerichtet, sondern einfach vorhanden ist.
Wir marschieren los, vom Bahnhof in Heppenheim durch ein paar Stadtstraßen, in denen nicht allzu viel los ist, und nach ungefähr einer Viertelstunde erreichen wir die Weinberge.

 

Vieles haben wir noch gut in Erinnerung, zum Beispiel Kunstwerke wie dieses, das unschwer einen Zusammenhang mit den Weinbergen erkennen lässt. Vor vier Jahren unter dem wolkenlosen Himmel, da wirkte das alles eine Spur weiter, entgrenzter, aber schön ist es auch heute.
Der erste Anstieg ist recht steil, aber dafür bieten sich auch immer bessere Fernblicke, je höher wir kommen.

 

Wege wir graue, ausgerollte Bänder durchziehen die Weinberge. Wohin wir schauen, Hügel. Mehrmals sehen wir auch den Melibokus, mit 517 Metern Höhe die höchste Erhebung der hessischen Bergstraße. Er hebt sich sehr deutlich von den ihn umgebenden Hügeln ab.

 

Noch ein Kunstwerk am Wegrand

 

Diese kleine Aussichtsplattform ist neu für uns. Vor vier Jahren gab es sie noch nicht.

 

Blick über die Weinberge. Die Hessische Bergstraße gehört zu den kleineren Weinbaugebieten in Deutschland. Als eigenständiges Weinbaugebiet existiert sie erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit, nämlich seit 1971.

 

Wir wandern noch ein Stück weiter bergan, aber es ist jetzt nicht mehr allzu steil. Die Fernblicke reichen nicht sehr weit heute, man sieht die Weinberge, dahinter die Ebene mit im Unscharfen verbleibenden Dingen und einem diesigen Horizont, aber es ist nicht dieses graue Nichts wie oft im Winter an den schneelosen Tagen. Die Wege, denen wir folgen, vollziehen immer wieder kleinere und größere Richtungsänderungen, nur selten ist da mal ein schnurgerader Abschnitt. Nach und nach nähern wir uns dabei dem Bismarckturm auf dem Hemsberg, der zur Gemarkung Bensheim gehört.

 

Nächster Fernblick

 

Blick zum Melibokus

 

Wolkenwege

 

Zur Abwechslung mal ein Wiesenpfad. Kurz darauf beginnt der Anstieg zum Bismarckturm.

 

„Der Frühling ist die schönste Zeit!/Was kann wohl schöner sein …“
Annette von Droste-Hülshoff

 

Schmaler Pfad hinauf zum Bismarckturm. Vor vier Jahren hielten sich da oben Dutzende von Leuten auf, diesmal nur ein paar wenige, die auch noch mit dem Auto hier hochgekommen zu sein scheinen. Wir legen keine Pause bei dem Turm ein, sondern machen uns gleich wieder an den Abstieg ins Tal, der zunächst ebenfalls über schmale Pfade verläuft.

 

Hinter den Bäumen ist der 19 Meter hohe Turm zu sehen.

 

Auf dem Weg ins Tal passieren wir einen Hohlweg, der denen auf dem Rheinterrassenweg in nichts nachsteht. Kopfsteinpflaster, mehr oder tief eingeschnittenes Gelände zwischen Böschungen hindurch, das ist ziemlich exakt das, was wir auch schon von den Rheinterrassen her kennen.
Dass dies der einzige Hohlweg an der Bergstraße wäre, davon kann keine Rede sein. Hohlwege sind hier ganz im Gegenteil recht typische Landschaftselemente. Entstanden sind sie in zurückliegenden Epochen durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren, zu denen Regenfälle ebenso gehören wie das ständige Befahren mit Fuhrwerken, mithin also menschlichem Einfluss.

 

Zurück in den Weinbergen

 

Nach ein wenig Auf und Ab durch die Weinberge wandern wir schließlich wieder auf Heppenheim zu.

 

 

Slideshow

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