FOTO-WANDERUNG 175 – RUNDWANDERWEG M5 MOSBACH/BADEN
Entspannende kleine Sommerwanderung im Neckar-Odenwald-Kreis. Viel Wald, aber oft auch offenes Gelände mit Kornfeldern, Wiesen und Weiden. Auch der Mais ist schon ziemlich in die Höhe geschossen.
Im Grunde handelt es sich um eine Art abgemilderte Bergrückenwanderung, wenn auch mit relativ wenigen Höhenmetern und vor allem mit sehr viel flachem Gelände vor und nach dem einzigen längeren Anstieg.
Länge der Wanderung: ca. 13,5 Kilometer
Vom Bahnhof in Mosbach traben wir zunächst gemächlich zum Kleinen Elzpark, benannt nach dem kleinen Fluss Elz, welcher auch direkt durch den Park fließt.


Wir trotten eine Weile durch die Straßen von Mosbach und sind dann in freiem Gelände. Von nun an reiht sich über Kilometer hinweg eine ruhige Minute an die nächste.

Schotterwege lassen sich mittlerweile leider häufig nicht vermeiden.

„Zwei Wege boten sich uns dar“, allerdings nicht im Wald wie in dem berühmten und oft zitierten Gedicht „The road not taken“ von Robert Frost, sondern irgendwo in freiem Gelände. Auch eine Entscheidung, welchen der beiden Wege wir nehmen sollen wie in dem Gedicht, wird uns nicht abverlangt, denn wir folgen einfach dem M5.

Wolkenlose Bläue, aber nicht zu heiß

Leichte Sommerflatterschatten, immer wieder von einer Windhand in Bewegung gebracht. Wir genießen die Wanderung.


Anfangs viel offenes Gelände

So in etwa sehen viele der Wege außerhalb des Waldes bei dieser Wanderung aus.

Südlich von Lohrbach. In der Nähe befindet sich ein Flugplatz und wir sehen denn auch mehrere Motorsegler.

Viele weite Blicke über Wiesen und Felder, dazu ein sommerlich klarer Horizont. Hier und da entdecken wir am Wegrand einen alten Grenzstein aus lange zurückliegenden Epochen.
Gar nicht so weit weg von hier verlief bis ins Jahr 1918 beinahe anderthalb Jahrhunderte lang auch die Grenze zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Königreich Württemberg. Mosbach gehörte noch zu Baden, aber das kaum mehr als 10 Kilometer entfernte Gundelsheim lag beispielsweise schon in Württemberg.

Fernblicke


Ein Weg wie ein kalligraphischer Schnörkel

Waldschatten

Wir sind nun im Nüstenbachtal, sicher der schönste Abschnitt der Wanderung. Seit 2016 sind hier gut 140 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen.


Immer wieder Wegweiser

Wir durchqueren den Ort Nüstenbach und wandern wieder auf Mosbach zu.

Stilles Tal

Noch ein wenig Wald, dann erreichen wir auch schon den Stadtrand von Mosbach und traben von dort ohne jede Eile zurück zum Bahnhof.














