FOTO-WANDERUNG 173 – RUND UM HÖCHSTEN
Eine Sommerwanderung. Glücklicherweise noch nicht mit den ganz hohen Temperaturen, aber die 30-Grad-Grenze wird ab der Mittagszeit doch immerhin erreicht.
Es ist eine schöne Wanderung – durch Wälder, in welchen Schattenräume und Lichträume einander abwechseln, über plateauartige Anhöhen mit weiten Fernblicken, über Wiesenpfade und Asphaltwege zwischen kleinen Dörfern.
Länge der Wanderung: ca. 21 Kilometer
So sieht der Tag aus, den ich heute zu erwarten habe – ein Himmel nahezu ohne Wolken, weite Sicht nach allen Seiten. Es ist absehbar, dass ich eher früher als später über jeden kleinen Schattenbereich froh sein werde.

Ich trotte zunächst vom Lebacher Stadtteil Thalexweiler zur Höchstener Kapelle hinauf, wende mich dort aber erst einmal in Richtung Dörsdorf. Die richtig heißen Tage kommen erst noch, aber die 30 Grad werden auch heute sicherlich überschritten werden.

Schönes Grün

Ich trabe gemächlich vor mich hin. Solange ich mich im Schatten bewege, ist es sehr angenehm, aber außerhalb der Baumschatten zieht die Hitze kräftig an. Vor Dörsdorf verläuft die Wanderung jedoch zum größten Teil im Wald, erst danach häufen sich die Passagen durch offenes Gelände.
Die Dörfer ringsum wirken teilweise schon etwas abgeschieden, auch die Busanbindung lässt zu wünschen übrig.

Alte Pumpstation zur Wasserversorgung bei Dörsdorf.
Dem Bau vorausgegangen war im Jahr 1927 die Entscheidung der Gemeinderäte von vier Dörfern – neben Dörsdorf noch Steinbach, Thalexweiler und Aschbach – zur Errichtung einer zentralen Wasserversorgung. Zuvor hatte die Bevölkerung das Wasser aus Dorfbrunnen und Bächen entnommen, was naturgemäß viele Krankheiten hervorrief.

Landstraße zwischen Dörsdorf und Scheuern

Blick auf Scheuern, den größten Ort des Bohnentals. Was nicht viel heißen will, denn von den fünf Dörfern des Bohnentals hat keines auch nur 1000 Einwohner.

Für ein paar Kilometer folge ich nun dem Bohnental-Rundwanderweg. Der Weg hat viele Asphaltpassagen, aber wie schon einige Male erwähnt, stört mich Asphalt meistens nicht im Geringsten. Im Gegenteil – diese Wege geben mir überhaupt erst die Möglichkeit, einigermaßen weite Wanderungen machen zu können, insbesondere Streckenwanderungen.

Wiesenpfad zwischen Scheuern und Neipel

Blick über die Felder zu den direkt aneinandergrenzenden Dörfern Neipel und Dorf im Bohnental, die allerdings nicht demselben Landkreis angehören.

Erster schmaler Pfad der Wanderung

Ich durchwandere Neipel und Dorf im Bohnental und biege dann vom Bohnental-Rundweg in Richtung Limbach ab. Mittlerweile ist es fast backofen-heiß, aber immer wieder bieten sich mir jetzt auch sehr schöne Fernblicke.


Am Wegrand

Der Weg nach Limbach führt wieder ganz ins Tal hinab. Zunächst noch Fernblicke bis zum Hochwald, dann von Bäumen gesäumte Wege, auf denen man wie vom Wind getragen den Berg hinab läuft.



In Limbach geht es dann aus dem Tal wieder nach oben auf das nächste Plateau.

Blick in Richtung Gresaubach

Mittlerweile ist es eine Hitzewanderung.

Die leichten Schatten eines Sommertages

Die Kapelle auf Höchsten. Sie steht auf der Gemarkung des Lebacher Stadtteils Steinbach, aber nicht nur von Steinbach aus, sondern von vielen Dörfern der Umgebung führen Wanderwege hierher.

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