Wandertouren

FOTO-WANDERUNG 172 – VON SELIGENSTADT NACH HANAU

Eine Mainwanderung mal wieder, diesmal vom ersten bis zum letzten Schritt in Hessen. Ausgangspunkt ist Seligenstadt, bekannt wahrscheinlich vor allem durch das Benediktinerkloster und den zum Kloster gehörenden Garten.
Die Wanderung ist zunächst begleitet von viel Wind und von mehr oder weniger heftigen Regenschauern, aber mit fortschreitender Zeit wird der Himmel immer heller, und an unserem Zielort Hanau-Kesselstadt ist es schließlich so warm, dass wir in den Schatten flüchten.

Länge der Wanderung: ca. 18,5 Kilometer

 

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Blick auf das Kloster Seligenstadt, das im 9. Jahrhundert gegründet wurde und beinahe ein volles Jahrtausend lang Bestand hatte. Gegründet wurde es von niemand Geringerem als Einhard, dem Biografen Karls des Großen.

 

Bewölkter Himmel und Wind. Der Blick über den Main melancholisch-idyllisch.

 

Wir befinden uns immer noch in Seligenstadt. Die Grenze zwischen Hessen und Bayern verläuft hier durch den Main, verschiebt sich jedoch bald ein kleines Stück weiter nach Osten und ist dann zwischen Großkrotzenburg (Hessen) und Kahl am Main (Bayern) zu finden.

 

Ganz entspanntes Gehen über flache Wege. Ab und zu setzt ein dünner Regen ein, der meistens schnell wieder nachlässt, zweimal allerdings auch zu einem kräftigen Schauer wird. Das befürchtete Gewitter bleibt aber aus.

 

Wohltuende Leere

 

Kurz vor Großkrotzenburg. Der Main vollzieht in dieser Gegend einige kleine Schleifen und wendet sich bei Hanau schließlich endgültig nach Westen.
In römischer Zeit existierte hier ein Kastell, errichtet wohl zu Beginn des 2. Jahrhunderts. Es hatte eine rechteckige Form mit Seitenlängen von ca. 175 bzw. gut 120 Metern und besaß vier Tore. Auch eine Steinpfeilerbrücke über den Main wurde in jener Zeit gebaut.

 

Regenatmosphäre

 

Der Himmel hellt zwar langsam auf, aber die Spiegelwelt im Fluss ist noch kaum sichtbar.

 

Und noch ein Blick über den Main in der Nähe der Staustufe Krotzenburg, Baubeginn 1915.
Großkrotzenburg liegt allerdings am jenseitigen Mainufer. Auf unserer Flussseite befindet sich Klein-Krotzenburg, das zur Gemeinde Hainburg gehört. Dort drüben irgendwo, in unmittelbarer Nähe der Kahlmündung, ist übrigens der tiefste Punkt Bayerns zu finden.

 

Am Rande von Hainburg. Das Wetter ändert sich beinahe unvermittelt. Von Regen scheinen wir mit einem Mal ähnlich weit entfernt wie von Bodenfrost.

 

Das Frühlingsgrün um uns herum kommt nun viel mehr zur Geltung. Der Weg bleibt optisch auch idyllisch, allerdings befinden wir uns hier ja in einem dicht besiedelten Gebiet und auch gar nicht mehr so weit weg von Frankfurt. Immer häufiger sehen wir über uns Flugzeuge, die entweder gerade vom Frankfurter Flughafen aus gestartet sind oder sich im Landeanflug befinden.

 

Blick auf den größten Hanauer Stadtteil Großauheim mit der Kirche St. Paul.

 

Immer noch Großauheim, diesmal sehen wir die Gustav-Adolf-Kirche.

 

Vollkommene Entspannung

 

Am Rande von Hanau-Steinheim. Wir laufen am Schloss vorüber und gelangen dann zur Steinheimer Mainbrücke, die im Grunde aus drei verschiedenen Brücken besteht. Dort überqueren wir den Main und wenden uns dann in Richtung Hanau-Kesselstadt.

 

Angekommen beim Schloss in Kesselstadt

 

Unmittelbar neben dem Schloss am Mainufer

 

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