TOUR 113/1. TAG IN BILDERN – VON WÜRZBURG NACH VEITSHÖCHHEIM
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Update-Wanderung Februar 2026 von WÜ nach Retzbach-Zellingen
Wir starten die Tour am Hauptbahnhof in Würzburg, wo auf dem Vorplatz der DenkOrt Deportationen eingerichtet worden ist, ein Mahnmal für die Opfer des Holocaust während der Zeit des Nationalsozialismus. Von hier aus wandern wir über Kaiserstraße und Juliuspromenade in Richtung Main.

Am Main angekommen, wenden wir uns flussabwärts Richtung Friedensbrücke, die uns in den Würzburger Stadtteil Zellerau bringt. Von der Friedensbrücke aus hat man einen wunderbaren Blick über den Fluss.

Die allererste Etappe des Fränkischen Marienweges verläuft hier, so dass wir uns im Grunde bis Margetshöchheim daran orientieren können. Der Fränkische Marienweg ist ein Pilgerweg durch Unterfranken, wird aber auch von vielen genutzt, die nichts anderes im Sinn haben, als durch die schöne Landschaft Unterfrankens zu wandern.

Ein paar Minuten lang laufen wir durch die Frankfurter Straße und biegen dann zum Mainufer ab.

Wir wandern am Main entlang in Richtung des Klosters Oberzell, das ziemlich genau auf der Gemarkungsgrenze von Würzburg zur Nachbargemeinde Zell liegt. Teilweise gibt es jeweils einen eigenen Pfad für Fußgänger und für Radfahrer, was bei der Vielzahl von Radfahrern sehr entspannend ist. Es ist ein heißer Augusttag, wir sind froh um jeden Flecken Schatten.

Es ist kurz nach Mittag. Die Temperaturen liegen um 30 Grad herum und steigen weiter. Vom Wiesengrün haben die vergangenen Trockenwochen so gut wie nichts übriggelassen.

Auf Höhe von Kloster Oberzell, einem franziskanischen Nonnenkonvent

Eine typische Sommer-Fluss-Wanderung – handtellerflache Wege, Sonne-Schatten-Wechsel, und natürlich viele Blicke über den Fluss.

Wunderbares Genusswandern, oft unmittelbar am Ufer entlang

Stille Flussblicke

Ab ud zu gerät das Wasser in Bewegung, wenn ein Schiff vorüberfährt.

Wir nähern uns bereits Margetshöchheim.

Die Wanderung ist nur etwa 11 Kilometer lang. Von Würzburg wandern wir nach Zell und von da nach Margetshöchheim. Unser Zielort Veitshhöchheim liegt Margetshöchheim direkt gegenüber auf der anderen Flussseite.
In Margetshöchheim müssen wir wegen einer Baustelle einen kleinen Umweg machen. Die Promenade am Main entlang ist nämlich wegen eines geplanten Brückenbaus gesperrt. Diese neue Brücke soll eine in die Jahre gekommene Fußgängerbrücke ein paar hundert Meter flussabwärts ersetzen. Im Moment jedoch sind die Bauarbeiten auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Blick vom Margetshöchheimer Ufer auf Veitshöchheim

Die alte Fußgängerbrücke zwischen Margetshöchheim und Veitshöchheim, die eigentlich ersetzt werden sollte, nun aber auf unabsehbare Zeit weiter bestehen bleiben muss.

Die Zeit könnte stillstehen und wir würden es nicht merken.

Blick von der Fußgängerbrücke über den Main

Am Veitshöchheimer Ufer

Abschluss von Tag 1 – der Veitshöchheimer Rokokogarten


Das Schloss am Rande des Gartens im Abendlicht
Blick über den Main hinüber zur Festung, bei der im Moment Umbauarbeiten im Gange sind, die noch viele Jahre lang anhalten werden. Im Hintergrund links das Käppele.

Andere Perspektive

Ende Februar, letzter Wintertag in Unterfranken, zumindest letzter Schneetag. In Würzburg selbst waren die Bürgersteige meist geräumt, aber am Main sieht es anders aus.

Das Gehen ist zunächst etwas mühsam, da überall glatte Eisflächen vorhanden sind. Dafür ist es ein wunderbar sonniger Tag, ein Labsal nach all den Untoten-Tagen der trüben letzten Wochen.

Vorwärtsstapfen

Mainblick bei Zell am Main

Hinter Zell am Main hat das mühsame Gehen plötzlich ein Ende.

Wie bei der Wanderung vom August 2022 ja erwähnt, sollte die alte Fußgängerbrücke über den Main zwischen Margetshöchheim und Veitshöchheim abgerissen werden. Dies ist mittlerweile geschehen, stattdessen wurde ein paar hundert Meter flussaufwärts ein neuer Steg gebaut. Das ist das Panorama, das sich von dieser Brücke aus bietet. Rechts Veitshöchheim, links Margetshöchheim.


Auf der Mainpromenade in Veitshöchheim

Es gibt Tage, da ist es hier erheblich voller.


Das Schloss im Veitshöchheimer Rokokogarten, bis 1802 die Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe

Am Margetshöchheimer Ufer hat sich einiges getan in den letzten Jahren. Die Uferpromenade wurde völlig neu gestaltet mit vielen Bänken, mit Skulpturen, mit kleinen Ausbuchtungen, von denen aus man schön auf den Main und nach Veitshöchheim hinüberblicken blicken kann, alles in allem sehr gelungen.

Hinter Margetshöchheim


Wir passieren Erlabrunn, wandern dabei an jeder Menge Kleingärten vorüber. Weit oben über dem Main als gut sichtbarer weißer Fleck die Kapelle „Maria Hilf“, eine der Wallfahrtsstätten des Fränkischen Marienwegs.

Blick vom Zellinger Mainufer hinüber nach Retzbach. Damit sind wir so gut wie am Ziel.











































