Wandertouren

FOTO-WANDERUNG 164 – VON HEILBRONN NACH LAUFFEN

Wieder einmal am Neckar unterwegs. Aber während Heilbronn uns gut bekannt ist, kennen wir vom Rest der Tour bis Lauffen buchstäblich gar nichts. Wir haben den Fluss oft im Blick, und zwar keineswegs nur auf den ersten Kilometern, die uns aus der Heilbronner Innenstadt an den Stadtrand führen.
Es herrscht eine etwas seltsame Atmosphäre – ein Mischmasch aus Novembertristesse und Frühlingsaufbruch, die Sichtfelder oft etwas begrenzt, aber nicht so, dass man das Gefühl hat, zwischen aufeinander zu rückenden Mauern eingeschlossen zu sein. Später dann sogar etwas Sonne.

Länge der Wanderung: ca. 18 Kilometer

 

Slideshow

 

Wir richten uns bei der Wanderung nach dem Neckarweg, einen insgesamt knapp 450 Kilometer langen Fernwanderweg.

 

Am Neckar entlang

 

Tiefhängende Wolken, keine Spur von einem frühlingshaft weiten Himmel.

 

Am Rande des Wertwiesenparks, der vor gut 40 Jahren anlässlich der damaligen Landesgartenschau angelegt wurde.

 

Einer Umleitung folgend, marschieren wir ein Stück durch den Wertwiesenpark. Es ist ein völlig anstrengungsloses Gehen über tischebene Wege.

 

Ungewöhnliche Baumfrucht

 

Wir überqueren Neckarkanal und Neckar und gelangen nach Klingenberg, einen Stadtteil von Heilbronn. Die Straßen wirken schon recht dörflich, nicht aber der weithin sichtbare Gebäudekomplex auf einem Hügel über dem Ort – Schloss Klingenberg. Es war ab dem 15. Jahrhundert Sitz der Grafen von Neipperg und etwas von der Düsternis jener mittelalterlichen bzw. frühneuzeitlichen Epoche haftet dem Erscheinungsbild des Schlosses durchaus noch an, obgleich es seitdem schon oft umgebaut wurde. Heutzutage wird das Schloss teilweise als Wohngebäude genutzt.

 

Minute um Minute wird es heller, bis schließlich sogar die Sonne hervorkommt, ab und zu wenigstens.

 

Plötzlich Frühling um uns herum

 

Wolkenarchipel

 

Wir sind in den Weinbergen.

 

Ein paar Anstiege gibt es jetzt doch, wie in den Weinbergen auch nicht anders zu erwarten. Die Sonne schafft es zwar nicht ganz, die Wolken wegzulasern, aber für ein paar schöne Fernblicke reicht es.

 

Gar nicht schlecht

 

Der Weg ändert jetzt immer wieder die Richtung, was auf den Wandersymbolen so gut wie nie angezeigt wird, so dass wir diese lediglich als grobe Orientierung nutzen können. Wir wandern über Wiesenpfade, über Asphaltwege, stapfen hier und da über kleine Kuppen hinweg und sehen dann irgendwann unseren Zielort Lauffen vor uns.

 

Der Neckar ist in Sichtweite. Nur ein paar Äcker trennen uns vom Fluss.

 

Immer noch Weinberge

 

Blick auf Lauffen

 

Kurzer Abstecher in den auf dem Weg zum Bahnhof liegenden Klosterhof. Einst existierte hier ein Frauenkloster, welches aber schon 1553 aufgelöst wurde. Nicht zuletzt deshalb, weil dies im Zuge der lutherischen Reformation geschah, lässt sich leicht denken, dass dies gegen den Willen und den Widerstand der Nonnen erfolgte.

 

 

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