FOTO-WANDERUNG 28 – UCHTELFANGEN/SAARLAND – BÄRENBACHWEG

Eine kleine Wanderung im mittleren Saarland.
Mein Startort Wustweiler, ein Dorf mit knapp 3 000 Einwohnern, liegt rund 20 Kilometer nördlich von Saarbrücken. Neben der Kirche und der weithin sichtbaren Kapelle Statio Dominus Mundi ist ein im Jahre 1993 entdecktes Gräberfeld oberhalb des Ortes als interessante Sehenswürdigkeit zu nennen. Das Gräberfeld stammt aus spätkeltischer Zeit und reiht sich in andere, ähnliche Funde in der Region ein. Da die Kelten nicht gerade als Romanschriftsteller oder auch nur als Chronisten ihrer Zeit auftraten, also praktisch nichts schriftlich festhielten, ist die Deutung vieler Funde schwierig.
Der Bärenbachweg verläuft allerdings am anderen Ende von Wustweiler. Er führt u. a. durch den Bamster Wald, wo ein Naturerlebnispfad mit zahlreichen unterschiedlichen Stationen angelegt ist.

Länge der Wanderung: ca. 8,5 Kilometer

 

Slideshow mit ausgewählten Fotos unterhalb der Galerie

 

Ich beginne die Wanderung nicht am eigentlichen Startpunkt des Bärenbachweges in Uchtelfangen, sondern am Bahnsteig in Wustweiler. Es ist später Vormittag und mit rund 14 Grad ist die Lufttemperatur nahezu ideal für einen Fußmarsch. Im Laufe der Wanderung wird es allerdings ein paar Grad wärmer werden.

 

Der Weg führt nahe am Bahnsteig in Wustweiler vorüber und steigt dann eine Weile ganz ordentlich an. Unmittelbar hinter den letzten Häusern des Ortes befinde ich mich innerhalb weniger Augenblicke in einer idyllischen Frühlingslandschaft. Überall gemähte Wiesen, in die Hügel hineingewürfelte Dörfer und weite Horizonte.

 

Solche Asphaltwege, wie sie ja als Verbindungswege zwischen Ortschaften überall zu finden sind, wechseln sich mit Waldpfaden ab.

 

Das wahre Ziel des Unterwegsseins: die Bank.

 

Blick ins Land. Grün, wohin man schaut, und zwar in allen Schattierungen.

 

„Auch Rast ist Reise“, wie es in einem Gedicht von Hans Carossa heißt.

 

Solche Momente sind es, die den Kreisel im Kopf zum Stillstand bringen.

 

Im Bamster Wald. Hier ist der Bärenbachweg eine Weile identisch mit einem vom Natur- und Vogelschutzverein Uchtelfangen eingerichteten Naturerlebnispfad. Infotafeln zu verschiedenen Singvögeln, Klanghölzer, ein kleiner Balanceparcours und einiges mehr finden sich deshalb plötzlich am Wegrand, was auch dem Bärenbachweg zugutekommt. Ein gutes Stück wandere ich durch hellen Laubwald, sicher einer der schönsten Abschnitte der Wanderung.

 

Blick zum Schaumberg hinüber

 

Hier kann man sich, wie vorhin schon angemerkt, im Balancieren üben.

 

Hier ginge es nach Humes, einem Ortsteil von Eppelborn, ich aber laufe geradeaus weiter zum Illinger Ortsteil Uchtelfangen.

 

Man sieht, dass der Mai angebrochen ist.

 

Ginsterpfad

 

Kurz vor Uchtelfangen

 

Letzte Wald-Passage

 

Leider gibt es auch hier die mittlerweile allerorten anzutreffenden gerodeten Areale, aber noch hält es sich in Grenzen.

 

Auf dem letzten Kilometer zurück nach Wustweiler wandere ich wieder über einen Asphaltweg.

 

Zurück am Bahnsteig

 

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