Wandertouren

FOTO-WANDERUNG 180 – VON ASCHBACH ZUM MORITZWALD UND ZURÜCK

Noch ist jede Menge vom Sommer zu spüren, wenngleich sich erkennbar immer mehr Herbstliches einschleicht. Der meteorologische Herbst hat ja schließlich auch längs schon begonnen. Aber egal, ob Sommer oder Herbst, es kann kaum bessere Bedingungen fürs Wandern geben – es ist warm, aber weit entfernt von glühend heiß, und die Sicht ist meistens so klar, dass alle Konturen wie in die Luft eingeritzt erscheinen.
Die Wanderung verläuft zu einem nicht geringen Tei wieder einmal über die Asphaltwege zwischen den Dörfern, aber oberhalb von Lebach durchwandere ich auch ein ausgedehntes Waldgebiet, den Moritzwald.

Länge der Wanderung: ca. 25 Kilometer

 

Eine bis ins Kleinste geplante Wanderroute brauche ich in dieser Gegend nun wirklich nicht. Ich laufe einfach los und überlasse mich spontanen Entscheidungen, mehr ist nicht notwendig.
Mein Ausgangspunkt ist der Lebacher Stadtteil Aschbach, genauer gesagt die Bushaltestelle neben der Grundschule. Von hier aus habe ich das Ortsende schon im Blick, und in diese Richtung marschiere ich auch.

 

Hinter Aschbach führt der Weg bergauf, vorbei an Wiesen und Weiden. Ein paar Traktoren röhren in der Ferne, ansonsten ist es recht still.
Nach einiger Zeit biege ich auf einen Wiesenpfad ab und laufe auf ein paar Windradkolosse zu. Am Waldrand stoße ich auf den Rümmelbach-Humberg-Weg und folge diesem in Richtung Niedersaubach.

 

Am Wegrand

 

Ich durchwandere Niedersaubach und lande auf dem Plateau oberhalb des Dorfes. Von hier aus habe ich freien Blick in so ziemlich alle Richtungen.

 

Ich bewege mich in Richtung Moritzwald. Hier gibt es seit langer Zeit einige ausgeschilderte Joggingrunden. Der eine oder andere Wanderweg verläuft natürlich auch hier. Eine Weile sehe ich am Wegrand beispielsweise das Symbol des Primsweiler Dorfrundweges. Ein paar Minuten lang denke ich auch tatsächlich darüber nach, in diese Richtung und dann vielleicht sogar noch weiter nach Schmelz zu wandern, einer Nachbargemeinde von Lebach. Aber ich habe nur sehr wenig zu trinken dabei und muss schnellstens irgendwo meine Vorräte auffüllen, deshalb wähle ich letztendlich den kürzeren Weg nach Lebach.

 

Nicht die einzige Hütte in diesem Wald

 

Schwebezustand zwischen Spätsommer und Herbst

 

Ich habe eigentlich Horden von Joggern und Joggerinnen erwartet, aber in erster Linie begegne ich Leuten, die sich offenkundig auf Spaziergängen befinden.
Immer wieder zweigen Pfade in verschiedene Richtungen ab und bei keineswegs allen handelt es sich um breite Waldschneisen.

 

Richtigen Dunkelwald gibt es heute nicht, aber hier und da kann man erahnen, dass sich das an trüben, nebligen Herbsttagen ändern könnte. Und die stehen unweigerlich bevor.

 

Unterhalb des Lebacher Krankenhauses verlasse ich den Wald und trabe in Richtung Innenstadt. Nicht lange und ich habe Lebach auch schon wieder hinter mir und bin in Richtung Eppelborn unterwegs. Dieses Häuschen am Wegrand ist der noch erhaltene Vorbau des einstigen Hochbehälters. Der Hochbehälter wurde 1913 installiert, als man für Lebach eine zentrale Wasserversorgung aufbaute.

 

Überraschend einsame Wege, wenn man bedenkt, dass heute Samstag ist.

 

Kurz vor Eppelborn

 

Blick ins Land

 

Nahe am Ziel

 

 

 

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