TOUR 61 – HÖCHSTEN UND ERZGRÄBERWEG

Es sind diese ersten Minuten nach der Dämmerung.
Etwas von der rauen, schwarzen Kälte der Nacht ist immer noch da.
Die Stille über den schneebedeckten Feldern ist eine Winterstille und zugleich eine Dämmerstille, aber von Atemzug zu Atemzug wird sie brüchiger und durchlässiger. Die Geräusche des erwachten Tages zersetzen sie, bis nur noch so viel von ihr übrig ist, dass man sie nicht mehr bewusst wahrnimmt, sondern sie nur noch ahnt, irgendwo jenseits der Geräusche.

8 Uhr 30 und gerade mal ein Grad.
Kalte, eiskristallklare Luft.
Der letzte Hauch von Dämmerung ist verschwunden und der Schnee flirrt und leuchtet in der Morgensonne.
Wobei – der Schnee stellt sich erst ab so etwa 350 Metern Höhe ein. Weiter unten gibt es nur Raureif und steinhart gefrorenen Boden. Auf dem ließe sich durchaus ganz gut vorankommen, aber schon bald fangen die Eisrillen und Eisfelder an und ich muss beim Gehen ständig ansatzweise geometrische Figuren beschreiben, um ihnen auszuweichen.

Höchsten, mein erstes Ziel, ist eine Hochfläche mit zwischen Hügelketten eingebetteten Wiesen und Äckern.
Die ersten zwei oder drei Kilometer laufe ich fast nur bergauf.
Ein paar hundert Meter, bevor ich ganz oben angekommen bin, wandere ich an einem Schmuckstück von Kapelle vorüber, das seit langer Zeit Anziehungspunkt für zahlreiche Pilger ist. Heute Morgen bin ich allerdings allein hier oben.
Von der Kapelle führt der Weg noch ein wenig weiter hinauf, aber nicht mehr in efeurankenähnlichen Windungen wie zuvor, sondern wie an der Schnur gezogen geradeaus.
Danach dann zwar wieder etliche Schnörkel und Kurven, aber man muss wirklich kein begnadeter Orientierungsläufer sein, um sich zurechtzufinden. Eigentlich muss ich nichts anderes tun, als einfach nur dem Weg zu folgen und jede Abzweigung zu ignorieren.

Das hauptsächliche Problem ist jetzt das Eis. Eine ganze Weile sind es nur vereinzelte Stellen, die zudem gut zu erkennen sind, aber irgendwann bietet nur noch ein fußbreiter Streifen tiefen Schnees in der Mitte des Weges so etwas wie akzeptable Sicherheit. Manchmal weiche ich auch auf die Wiesen neben dem Pfad aus, dort geht es sich im Grunde am besten, nur dass ich aufpassen muss, nicht in ein unter dem Schnee verborgenes Erdloch zu treten.

Ein Spaziergänger kommt mir entgegen. Stoisch stapft er durch den Schnee, den Blick auf seine Füße geheftet.
Ich ergreife die Gelegenheit und erkundige mich bei ihm, ob ich mich auch tatsächlich auf dem kürzesten Weg nach Limbach und damit zum Erzgräberweg befinde, was er bejaht. Er deutet auf etwas in ungefähr einem Kilometer Entfernung, das aussieht wie ein Sendemast. Das ist nun für die nächsten Minuten mein Fixpunkt.

Solange ich auf der Anhöhe dahinwandere, weicht das Eis nicht und oft komme ich nicht schneller voran, als wenn ich mit Gewichten an den Füßen durch einen Sumpf waten würde.
Um mich herum – so weit der Blick reicht – die schneebedeckten Hügelkuppen des Saar-Nahe-Berglandes, eine neben der anderen, wie blassgrüne Wellenkämme.
Ganz weit entfernt, am Rande des Blickfeldes, scheint es beinahe, als gerate die Landschaft in Bewegung, aber es ist nur der fließende, keine festen Konturen mehr darbietende Horizont.

Die Wachsamkeit, die ich notgedrungen seit einiger Zeit an den Tag lege, bleibt auch auf dem Weg nach Limbach hinunter intakt. Anders geht es gar nicht, wenn ich heil unten ankommen will.
Während ich mich so vorsichtig, als würde ich ein rohes Ei auf dem Kopf balancieren, Schritt für Schritt vorantaste, kann ich den Gedanken daran, wie wohl der Zustand der Pfade auf dem Erzgräberweg sein wird, nicht ganz beiseiteschieben. Den einen oder anderen steilen und vereisten Abstieg werde ich wohl hinter mich bringen müssen.
Aber dieser Gedanke hat keine Macht über mich und löst sich rasch in Nichts auf.

Die Temperatur ist mittlerweile um ein, zwei Grad gestiegen und im Ort selbst ist von Schnee nicht mehr viel zu sehen. Der Himmel schimmert wie blaues Eis, von Minute zu Minute wird er heller.
Ursprünglich sah mein Plan vor, Limbach auf einem lokalen Wanderweg zu umgehen und dann irgendwann irgendwo auf den Erzgräberweg zu stoßen, aber ich überlege es mir anders und marschiere quer durchs Dorf.

Unmittelbar hinter dem Ortsschild wieder Schnee.
Das Gehen auf dem Wiesensaum neben der Landstraße wird dadurch etwas mühsam.
Ich halte Ausschau nach einem Weg, der von der Landstraße in den nahen Wald abzweigt, denn hier irgendwo muss der Erzgräberweg vorüberführen. Vermutlich müsste ich einfach nur quer über die Wiese bis zu den ersten Bäumen laufen und würde dort mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zumindest einen Hinweis auf den gesuchten Weg finden. Aber das kann ich später immer noch machen, wenn sich wider Erwarten herausstellt, dass die Landstraße mich in eine falsche Richtung führt.

Genau an dem Punkt, an dem ich dann doch einen leisen Anflug von Ungeduld zu spüren beginne, entdecke ich zwischen den hell im Sonnenlicht schimmernden Stämmen unmittelbar neben der Straße ein paar hölzerne Stiegen. Und an irgendeinem Baum ein paar Meter weiter das Symbol des Erzgräberweges.
Keine halbe Minute später stehe ich auf weichem Waldboden.
Atme tief durch und nehme alles in mich auf, was es zu sehen gibt.
In den Kronen der Bäume sanfte Farben und ein fast frühlingshaftes Licht.
Überall flackernde Schatten, die viel Platz haben in diesem leeren Wald.
Ein paar Schneereste noch, die in wenigen Tagen, wenn die Temperaturen weiter steigen, auch verschwunden sein werden.

Für hier und heute ist das aber nur eine Momentaufnahme.
Nicht einmal fünf Minuten später stapfe ich durch harten, harschen, knirschenden Schnee.
Unten am Boden alles weiß.
Wenn ich den Blick vorauseilen lasse, dann ist es, als ströme der Pfad von mir weg.
Manchmal kann ich über die Bäume hinweg auf die Landschaft schauen.
Es ist sehr hell. Selbst die entferntesten Hügel schimmern, als würde das Licht aus der Erde aufsteigen.
Schneelicht.
Eisssonnenlicht.
Immer heller.
In keiner Richtung scheint es einen Horizont zu geben.
Unter den Bäumen dagegen nur ein karger, dünner Schein, beinahe wie weißliches Mondlicht.

Immer wieder wechsle ich von der Mitte des Weges zum Rand, wo der Schnee zwar tiefer ist, wo es aber keine vereisten Stellen gibt.
Solange ich mich auf tellerflachem Terrain bewege, ist das Gehen einigermaßen unproblematisch, egal, ob am Rand oder in der Mitte des Weges. Aber der erste Abstieg lässt nicht lange auf sich warten, und da sieht es gleich schon ein wenig anders aus.
Ich taste mich ein paar Stufen hinab, die völlig unter dem Schnee verschwinden und deren Kanten von einer festen Eisschicht bedeckt sind. Danach dann knöcheltiefer, brüchiger Schnee, so dass ich ein paar hundert Meter weit eher wate als gehe.
Dafür aber tauche ich in einen Ozean aus funkelndem Licht ein.
Der Schnee leuchtet.
Aber nicht nur der Schnee, sondern auch der Himmel und so ziemlich alles Übrige auch.
Es ist hell wie im Zentrum einer Sternenexplosion.

Etwas später liegt ein umgestürzter Baum im Weg und ich muss ihn entweder überklettern oder einen großen Bogen durch den Tiefschnee schlagen und um ihn herumgehen.
Ich entscheide mich für Variante Nummer zwei, was mich zwar etwas mehr Zeit kostet, mir aber irgendwie trotzdem wesentlich weniger aufwendig erscheint.

Kurz darauf kommt, was kommen musste – es geht steil den Hügel hinab. Der Waldboden ist hart wie Stein. Von einem richtigen Pfad kann eigentlich keine Rede mehr sein, es ist nur noch graue, zerfurchte Erde, die aus glassplitterscharfen, gefrorenen Klumpen besteht. Bei jedem Schritt knirscht und knackt es. An manchen Stellen hangele ich mich von Baum zu Baum weiter hinab, aber als ich schließlich unten angekommen bin, denke ich, dass es letztlich dann doch nicht halb so schlimm war wie erwartet.
Egal.
Die klare, kalte Luft, die Ahnung von Wind auf meiner Stirn, da bleibt nichts zurück von irgendeinem Anflug irgendeiner Befürchtung, die letztlich ohnehin nicht eingetreten ist.

Der Himmel ist jetzt von einem fast durchsichtigen Blau.
Ich trabe wieder in den Wald hinein.
Es gibt zwar immer noch einzelne tückische Eisrillen, aber die sind optisch sehr gut von dem tiefen, festen Schnee zu unterscheiden und lassen sich leicht vermeiden.
Natürlich ist es kein Gehen, das mit einer Frühlingswanderung vergleichbar wäre, allein schon deshalb, weil ein Teil meiner Aufmerksamkeit ständig auf die Bodenbeschaffenheit gerichtet sein muss.
Aber ich könnte jetzt auch in einem geschlossenen Raum hocken und mich nicht von der Stelle bewegen, bis der Frühling endlich begonnen hat.
So gesehen war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung, heute eine Wanderung in Angriff zu nehmen. Auch wenn davon vielleicht nicht mehr bleiben wird als einige immer weiter in schwärzliches Halbdunkel hinabgleitende Erinnerungsbruchstücke. Letztlich gilt das jedoch für die meisten Ereignisse im Leben, das kann also nicht der Maßstab sein.

In meinem Gehen ist jetzt nicht mehr die geringste Unruhe oder Unregelmäßigkeit.
Der Weg führt wieder bergan.
Zwischen den Bäumen ein kalter, goldener Schein.
Ich laufe unterhalb der Birg vorüber, einer Höhenbefestigung, deren Ursprünge offenbar bis in die Zeit der Kelten zurückreichen.
Okay, im Vergleich zu den knapp 300 Millionen Jahren, vor denen die Hügelketten ringsum sich herausgebildet haben, ist das nur ein Wimpernschlag, aber in menschlichen Zeitmaßstäben gemessen ist es trotzdem noch beeindruckend genug.
Später – nach einem der vielen Anstiege dieses Tages – stehe ich dann vor den doch sehr übersichtlichen Resten aus der Endzeit der Birg, einem Wall aus dem 3. oder 4. Jahrhundert.

Die Sonne steht mittlerweile eine Handbreit tiefer als die Spitzen der höchsten Bäume und das Licht wird nun auch im Wald immer heller.
Ich trabe in eine Senke hinab, in der sich die Kälte des Morgens noch gehalten hat und dann wieder bergan. Der Pfad ist breit wie ein Flussdelta. Wenn der Schnee nicht wäre,und wenn dieses alles Farblose und alles Grau überwältigende Winterlicht nicht wäre, dann wäre das hier nicht mehr als eine ganz gewöhnliche, langweilige Waldschneise.

Von der nächsten Anhöhe aus kann ich wieder einmal weit ins Land sehen.
Hügelketten, kleine Dörfer, und direkt unterhalb von mir ein Steinbruch.

Ein Teil dessen, was wesentlich ist, lässt sich nicht in Bildern festhalten. In Worten vielleicht, aber nicht in Bildern.
Bilder mögen einen starken Sog, eine starke Wirkung entfalten, aber sie bleiben an der Oberfläche des Sichtbaren, des unmittelbar Erlebten.
Wie ich gerade jetzt darauf komme?
Weil ich in der Gegend, die ich jetzt vor mir sehe, zuletzt vor mehr als 25 Jahren gewesen bin und sich plötzlich eine Erinnerungskammer nach der nächsten öffnet.

Noch ein Gedanke löst sich aus dem Dunkel und will zu Ende gedacht werden: Ob auf wochenlanger Pilgerschaft zu irgendeinem fernen Ziel, das letztendlich doch nur den Ersatz für eine Reise zu sich selbst darstellt, oder auf einer Wanderung, die nicht einmal von morgens bis abends andauert – am Ende ist man nicht mehr derselbe wie zu dem Zeitpunkt, als man losgegangen ist. Man trägt seine Eindrücke und Erfahrungen mit sich und sie wirken fort, selbst dann noch, wenn sie längst eher diffuse Empfindungen sind als konkrete, fassbare Erinnerungen.

Auf meinem Weg ins Tal löst sich der Schnee dann zusehends auf. Nur noch ein paar unscheinbare Überbleibsel in den lichtlosen Bereichen an den Wurzeln einiger Bäume überdauern.
In der prallen Sonne ist es mittlerweile warm wie im Mai.
Deshalb kann ich mich auch ohne zu frieren neben einer Kapelle auf eine Bank hocken.
Einen Kreuzweg hinunterschlendernd gelange ich dann nach Schmelz, und nachdem ich durch ein paar von der Sonne eingenommene Dorfstraßen gelaufen bin, befinde ich mich auch schon wieder im Wald.

Eine ganze Weile wandere ich nun wieder bergan.
Es ist hell wie in einem von Scheinwerfern angestrahlten Glastempel. Der Wald ist ganz offen, wie ein düsteres Haus, in dem beim ersten morgendlichen Sonnenstrahl Türen und Fenster aufgerissen werden, um endlich Licht hereinzulassen.
Und die Luft ist mild wie im Frühling, aber zum richtigen Frühling fehlen dann doch noch ein paar Dinge, unter anderem Vogelgezwitscher und ein Grün, das mehr ist als ein wässriges Algengrün.

Ich schwimme jetzt in einem Meer aus Licht und nehme die Wärme auf wie eine wechselwarme Amphibie.
Immer mehr Spaziergänger und Jogger begegnen mir. Die Sonne lockt sie alle aus ihren Häusern hervor.

An einem Parkplatz verlasse ich den Erzgräberweg und schlage die Richtung nach Höchsten ein.
Wieder muss ich ein paar hundert Meter an einer Landstraße entlanggehen und weiche deshalb auf eine Wiese aus, auf der ich bei jedem Schritt im Morast versinke.
Am ersten von der Straße abzweigenden Feldweg laufe ich noch vorüber, denn er ist nicht mehr als eine Aneinanderreihung von Schlammlöchern, aber der zweite sieht einladend genug aus, den nehme ich.

Es herrscht Tauwetter.
Von vielen Wiesen ist der Schnee schon fast völlig verschwunden. Nur oben auf der Hochfläche dehnen sich die Schneefelder noch fast so weit das Auge reicht.
Über ein paar Umwege komme ich wieder dorthin, wo die Straße nach Limbach hinunterführt.
Von dort laufe ich exakt den Weg zurück, den ich am Morgen gekommen bin.

 

 

Noch eine Winterwanderung:

Tour 27 BHF Ottweiler – Schauinslandweg

Der Winter.

Der Winter, das ist ein Himmel von fast durchsichtigem

Blau.

Es ist ein unablässiger Sog, der von irgendwo aus der

Stille kommt, mal ganz nah, mal weit entfernt.

Es ist das matte Rauschen des Windes, das Knirschen

von Schnee unter…    weiterlesen      Bildergalerie

6 Replies to “TOUR 61 – HÖCHSTEN UND ERZGRÄBERWEG”

  1. Schöne Tour in einer mir völlig unbekannten Region. Aber Schnee und Eis auf Wanderwegen kenne ich. Wenn man aufpasst, kann das ganz nett sein. Die Fernblicke machen Laune, obwohl Hügel ja auch viel Auf und Ab bedeuten. Bis die Tage mal wieder.

    1. Vielen Dank für den Kommentar.:-)
      Für Wanderer ist das Saarland auf jeden Fall eine gute Adresse, es gibt viele interessante und schöne Wege hier.

  2. Wie gelingt es dir eigentlich immer, aus jeder Tour etwas Besonderes zu machen? Auch diesmal wird man beim Lesen richtig ins Geschehen hineingezogen. Ich könnte mir die Texte auch gut als Hörbuch vorstellen.

    Grüße, Mata

    1. Ein Hörbuch ist zwar nicht angedacht, aber wenn ich die Zeit finde, dann möchte ich die Texte bald auch als Audio-Dateien verfügbar machen. Mal sehen.
      Danke für den positiven Kommentar.:-)

      Beste Grüße
      Torsten

  3. Und wieder ein sehr gelungener Text – Chapeau, lieber Torsten! Die einleitenden Sätze könnten den Beginn eines Romans bilden, so sprachlich schön sind sie.
    Das Schreiben ist dein Handwerk – und du beherrschst es vortrefflich. Es ist mir jedes Mal eine große Freude, deine Blogeinträge zu lesen, ich lese jeden Eintrag mehrfach.
    Dein Blog wird ja nun bald 3 Jahre alt. Hast du immer noch so viel Spaß am Formulieren wie zu Beginn? Möge uns dieser wunderbare, ganz besondere Wanderblog noch lange erhalten bleiben!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Vielen Dank, liebe Jana.:-)
      Na gut, Spaß an Formulierungen, die ich als gelungen empfinde, habe ich sicher, andererseits ist das Feilen an Worten natürlich auch unabdingbar. Der Schreibaufwand für einen Blogtext ist nach und nach immer höher geworden, allein schon deshalb, weil die Texte erheblich länger sind als zu Beginn.
      Ja, im Mai werden es drei Jahre. Mal sehen, vielleicht lasse ich mir eine besondere Jubiläumstour einfallen. Wobei allerdings für dieses Jahr so viel geplant ist, dass ich kaum Zeit für noch mehr Touren aufbringen kann.:-)
      Die nächste Tour im Blog – Tour 62 – wird dann unsere gemeinsame Wanderung von Hirschhorn nach Eberbach.:-)

      Liebe Grüße für dich
      Torsten

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