Wandertouren

FOTO-WANDERUNG 31 – DURCHS KASBRUCHTAL IN NEUNKIRCHEN/SAAR

Das Kasbruchtal ist ein Wiesental innerhalb des Stadtgebiets von Neunkirchen/Saar.
Neunkirchen war bis in die 1970er Jahre ein Zentrum der Schwerindustrie, Steinkohle und Eisenerz wurden hier in großen Mengen gefunden und natürlich auch abgebaut. Vom einst sehr bedeutenden Eisenwerk sind heute nur noch einige Teile als Industriedenkmal erhalten. Verschwunden ist seit zwei Jahren auch ein Wahrzeichen der Stadt, nämlich der 1970 erbaute und rund 75 Meter hohe Gasometer. Er wurde nach 50 Jahren kontrolliert gesprengt.
Das Kasbruchtal ist ein Naherholungsgebiet und wird zugleich für die Wasserversorgung Neunkirchens genutzt. Viele Waldpfade durchziehen das 36 Hektar große Areal, darunter auch einige Wanderwege, beispielsweise der Zooweg. Auch der 52 km lange Neunkircher Rundwanderweg führt ein Stück weit durchs Tal, ebenso der Saar-Glan-Fernwanderweg.
Da Teile des Zooweges leider unbegehbar waren, musste ich etwas improvisieren und beendete die Wanderung schließlich im Neunkircher Stadtteil Wellesweiler.

Länge der Wanderung: ca. 13,5 Kilometer

 

Slideshow mit ausgewählten Fotos unterhalb der Galerie

 

Ich wandere zunächst vom Hauptbahnhof Neunkirchen zweieinhalb Kilometer zum Zoo. Die Straßen sind anfangs samstagnachmittäglich leer und ruhig, je mehr ich mich jedoch dem Zoo nähere, desto mehr Leute begegnen mir.

 

Am Ende der Zoostraße überquere ich die kreuzende Waldstraße und spaziere in den Wald hinein. Schon nach wenigen Schritten entdecke ich die ersten Wandersymbole. Ich richte mich zunächst nach dem Zooweg.

 

Wenn man bedenkt, dass der Wald mitten in der Stadt liegt, ist es erstaunlich still im Wald. Und leer. Später – auf den breiteren Pfaden – sind einige Leute unterwegs, Spaziergänger, Walker, Hundebesitzer. Jetzt aber ist es beinahe wie in einem abgelegenen Niemandslandwald.

 

Man erahnt stellenweise noch, dass es sich beim Kasbruch um ehemaliges Sumpfland handelt.

 

Ich folge immer noch dem Zooweg, auf dem solche breiten Wege eher die Ausnahme darstellen.

 

Die Wanderung macht es leicht, mit den Gedanken im Hier und Jetzt verankert zu sein.

 

Grün

 

Treppauf

 

Der „Opferstein“, Überrest eines römischen Steinbruchs. Das Kasbruchtal ist Fundstelle vieler archäologischer Zeugnisse aus gallorömischer Zeit oder gar der Epoche des Neolithikums.

 

Heller Laubwald

 

Und wieder treppauf

 

Da Teile des Zooweges als unbegehbar gesperrt sind, richte ich mich stellenweise nach einer Nordic-Walking-Strecke und gehe zudem verschiedene Abschnitte der Wanderung einfach auf demselben Weg zurück. Irgendwann entschließe ich mich, als Zielpunkt den Bahnsteig im Neunkircher Stadtteil Wellesweiler anzusteuern.

 

Frühlingsabendstimmung

 

Die kleine Stengelkirche in Wellesweiler, ganz in der Nähe des Bahnsteigs

 

Slideshow

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