Wandertouren

FOTO-WANDERUNG 41 – BEURON/DONAUWELLE EICHFELSEN-PANORAMA

Die Donau ist nach der Wolga der zweitlängste Fluss Europas. Sie hat zwei Quellflüsse, durchfließt (bzw. berührt) zehn Länder und strömt durch zahlreiche unterschiedliche Naturräume. Sie entspringt im Schwarzwald mit den beiden Quellflüssen Brigach und Breg und mündet nach über 2850 Kilometern ins Schwarze Meer. In Deutschland liegen davon immerhin 618 Kilometer, was bedeutet, dass lediglich drei Flüsse eine längere Strecke innerhalb Deutschlands zurücklegen.
In Beuron ist die Donau noch sehr jung und damit auch vergleichsweise schmal. Nichtsdestotrotz hat sie in dieser Gegend auf 14 Kilometern Länge ein beeindruckendes Durchbruchstal geschaffen.
Die Wanderung bietet demzufolge auch einige wunderbare Fernblicke ins Donautal und auf die durch die Erosion im Laufe der Zeit freigelegten weißen Kalksteinfelsen ringsum. An mehreren Stellen sind Abkürzungen möglich, so dass man die Tour gut nach den eigenen Bedürfnissen planen kann.

Länge der Wanderung: ca. 13 Kilometer

 

Slideshow mit ausgewählten Fotos unterhalb der Galerie

 

Die 73 Meter lange Holzbrücke über die Donau bei Beuron, 1801 errichtet und lange Zeit für den gesamten Verkehr über den Fluss freigegeben. Seit langem jedoch ist sie nur noch für Fußgänger und Radfahrer zugänglich.

 

Es geht gleich bergauf. Logisch, wenn man irgendwann zu Aussichtspunkten gelangen will, von denen aus man ins Donautal hinabblicken kann. Insgesamt weist die Tour rund 540 Bergauf-Höhenmeter auf.

 

Blick auf Kloster Beuron. Wie andere Klöster auch ist es während der napoleonischen Zeit und im Zuge der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Anfang des 19. Jahrhunderts säkularisiert worden. Die kirchlichen Güter verleibten sich weltliche Fürsten ein, der klösterliche Landbesitz wurde Territorien wie Baden, Bayern usw. zugeschlagen. Im Jahr 1863 begann das mönchische Leben im Kloster Beuron jedoch wieder.
Das Kloster kann nicht besichtigt werden, ein Besuch der Klosterkirche ist aber möglich.

 

Üppige Vegetation und Felsen auf dem Weg. Die Witterung ist fürs Wandern beinahe optimal.

 

Wegweisend

 

Am Waldrand bei Irndorf, einem Nachbarort von Beuron, steht die 1909 erbaute Schönbühl-Kapelle.

 

Erste schöne Ausblicke. Unübersehbar die Felswände der südlichen Schwäbischen Alb.

 

Kurzer Blick auf Irndorf. Genau wie Beuron gehört es zum Landkreis Sigmaringen.

 

Die Mühen des Aufstiegs werden durch diesen fantastischen Blick vom Aussichtspunkt Rauher Stein belohnt.

 

Auch in die entgegengesetzte Richtung bietet sich ein toller Fernblick.

 

Sitzgelegenheit am Rauhen Stein

 

Fernblicke sind sicherlich die Highlights dieser Tour, aber daneben gehören auch schöne Pfade wie dieser hier dazu.

 

Wiesenidylle

 

Blick über die Wiesen unweit des Eichfelsens

 

Spätsommeridylle mit Bank und Pfad

 

Blick vom Eichfelsen, der zur Gemarkung Irndorf gehört. Der Eichfelsen ist einer dieser die Landschaft prägenden Kalkfelsen. Er hat immerhin eine Wandhöhe von 70 Metern, genug, um diese Adlerperspektive einnehmen zu können.

 

Prädikat „traumhaft“

 

Nun geht es wieder talwärts.

 

In der Ferne Burg Wildenstein

 

Am Donausteg, also wieder zurück im Tal

 

Blick vom Donausteg in die Landschaft

 

Kleine Flusswildnis

 

Die Mauruskapelle, errichtet in den Jahren 1868 bis 1871 von dem Architekten Desiderius Lenz, der im Zuge des Baus zusammen mit dem Maler Gabriel Wüger und anderen die Künstlergruppe „Beuroner Kunstschule“ gründete. Grob gesagt, strebte die Gruppe eine Art christliche Erneuerungsbewegung in der Kunst an und orientierte sich dementsprechend teilweise auch an altchristlicher Kunst, allerdings sind auch andere Einflüsse erkennbar. Die Mauruskapelle ist nur das Anfangswerk der Gruppe, dem viele weitere folgten. Im Laufe der Jahre orientierten sich auch eine Menge Bauten anderer Künstler überall in der Welt an der „Beuroner Kunstschule“.

 

Donautalbahn-Brücke

 

Die letzte Schleife des Eichfelsen-Panorama-Weges wird bei dieser Tour ausgespart. Hier noch ein Blick auf die Donau kurz vor Beuron.

 

Slideshow

 

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