FOTO-WANDERUNG 35 – WETTERTAL-RUNDWEG BAD NAUHEIM

Bad Nauheim liegt im Wetteraukreis knapp 30 Kilometer nördlich von Frankfurt/Main. Prägend für das Stadtbild ist der Kurpark, dessen Anfänge bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichen.
Heinrich Siesmeyer, ein in Mainz geborener Gartenarchitekt, kann als Initiator und Erschaffer des Kurparks angesehen werden. Er war keineswegs nur in Bad Nauheim tätig, sondern legte Parks und Gärten in vielen Städten an, u. a. den Palmengarten in Frankfurt.
Der Kurpark ist so etwas wie das Herz Bad Nauheims, auf andere und ganz eigene Weise markant sind jedoch beispielsweise auch die Gradierbauten. Im 18. Jahrhundert gab es deren noch 23, heute ist ihre Zahl auf fünf geschrumpft. Ursprünglich dienten die Bauten allein der Gewinnung von Salz, heutzutage dagegen werden sie zu Gesundheitszwecken genutzt. Die salzhaltige Luft soll sich positiv bei Atemwegserkrankungen auswirken.

Die Wetterau ist eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands. Ihre fruchtbaren Böden erlaubten bereits im frühen Neolithikum eine relativ dichte Besiedlung. Jahrtausende später wurden in römischer Zeit viele Kastelle errichtet. Auch der Limes verlief hier, wobei neuere Funde und Untersuchungen keinen geraden Verlauf des Limes mehr vermuten lassen, sondern von einem großen Bogen ziemlich exakt durch die besonders fruchtbaren Gebiete der Wetterau ausgehen. Namensgebend für die Wetterau ist selbstredend der Fluss Wetter, der am Rande des Vogelsberges entspringt und nach rund 70 Kilometern in die Nidda mündet.
Der Wettertal-Wanderweg beginnt im Bad Nauheimer Stadtteil Steinfurth, bekannt als Rosenstadt, und führt über Asphalt- und Wiesenpfade in Richtung Süden nach Wisselsheim, einem anderen Stadtteil Bad Nauheims, und wieder zurück.
Wir starten unsere Tour allerdings am Bahnhof in Bad Nauheim und stoßen nicht in Steinfurth, sondern in Wisselsheim auf den Rundweg.

Länge der Wanderung: ca. 15 Kilometer (von Bad Nauheim aus)

 

Slideshow mit ausgewählten Fotos unterhalb der Galerie

 

Im Goldsteinpark, nahe Bahnhof. Der Goldsteinpark ist nicht etwa Teil des Kurparks, sondern eine eigenständige Anlage, die in die Landesgartenschau 2010 integriert war.

 

Auf Wisselsheim zu

 

Die ersten Schritte auf dem Wettertal-Wanderweg. Es verspricht, eine frühlingshafte Tour zu werden. Oft sehen wir Holunder und Jasmin am Wegrand, später in Steinfurth auch zahlreiche Rosenarten.

 

Rein ins Gelände

 

Landwirtschaftliches Idyll

 

Die Wanderung begeistert uns von Beginn an.

 

Eine gewissermaßen in sich ruhende Landschaft

 

Blick auf die Wetter bei Steinfurth

 

Steinfurth ist der offizielle Startpunkt des Wettertal-Rundweges. Es ist ein Rosenort, wie man im Ort selbst, aber auch in der Umgebung, unschwer erkennen kann.

 

In Steinfurth ist ein etwas längerer Treppenaufstieg zu bewältigen, danach schließt sich dieser Asphaltweg an.

 

Der Weg ist bis auf zwei Ausnahmen sehr gut ausgeschildert. Das Wandersymbol, nach dem man sich richten muss, ist dieses grüne W.

 

Der Himmel über der Wetterau

 

Wiesen & Weite

 

Noch ein Fernblick. Im Vordergrund Steinfurth, am Horizont unverkennbar die Frankfurter Skyline.

 

Die Wanderung übertrifft unsere Erwartungen, das kann man ohne Übertreibung sagen.

 

Auch gegen Ende der Wanderung viele Wiesenpfade

 

Wanderlust als ständige Wegbegleiterin auf dieser Tour

 

Wir nähern uns allmählich wieder Wisselsheim.

 

Traumhafte Pfade

 

Der Abschluss – Holzbrücke über die Wetter am Rande von Wisselsheim

 

Slideshow

 

 

 

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