TOUR 69/2. TAG – VON LAURENBURG NACH OBERNHOF

Zweiter Tag.

Als Wanderer wird man nach und nach zu einer Art

Sammler.

Man sammelt Landschaften, man sammelt Wege, man

stattet seine Erinnerung buchstäblich Schritt für

Schritt, Blick für Blick mit Bildern und Empfindungen

aus, man erschafft sich eine eigene Landkarte mit

unverwechselbaren Erinnerungsorten und Erinnerungs-

pfaden.

Allein schon deshalb liegt es in der Natur der Sache, dass

man ständig nach Neuem Ausschau hält, nach Wegen,

die man noch nicht gegangen ist, nach Landstrichen, die

man höchstens von Fotos kennt, nach Städten, Wäldern,

Regionen, die man erkunden, durchstreifen, von denen

man innere Bilder abspeichern will, die man hernach

noch eine ganze Weile mit sich trägt, manche sogar für

immer.

 

Der Reiz des Neuen, Unbekannten ist sicherlich ein Grund

dafür gewesen, dass wir uns diesmal den Lahnwanderweg

ausgesucht haben.

Die erste Etappe wirkt noch nach, sowohl bei Jana als

auch bei mir.

Das weiße Nachmittagslicht über den Hügeln, das Spiel

des Windes in den Baumwipfeln, die Blicke über die

Wiesen und Felder mit den hineindrapierten Dörfern

irgendwo, das gedämpfte Leuchten über dem Fluss in

den Baumschatten in Ufernähe und das erheblich in-

tensivere Leuchten über den kleinen Wasserwirbeln

in der Flussmitte. Und auch das langsame Verblassen

und Verschwinden von immer mehr Dingen, die immer

tieferen Schatten, die immer kühleren Farben, wodurch

ganz allmählich der Eindruck der Weite sich auflöste,

man aber zugleich das Gefühl bekam, dass einige De-

tails deutlicher hervortraten.

 

An diesem zweiten Tag starten wir in Lauren-

burg, also exakt dort, wo wir am Tag zuvor

die erste Etappe beendet hatten.

Wieder ist es Nachmittag, als wir auf-

brechen.

Auf dem Bahnsteig wartet ein Mann auf seinen

Zug.

Ansonsten wirkt alles still und leer, nicht gerade

wie am Ende der Welt, aber doch so, als wären

wir nicht allzu weit entfernt davon. Was ja für eine

Wanderung keine schlechte Voraussetzung ist.

 

Auf der Lahn ein paar vertäute Boote. Ganz ruhig

der Fluss, keine Bewegung, kein sichtbares Strömen.

Man könnte ewig in der Hitze dieses Sommernach-

mittags am Ufer sitzen und auf den Fluss schauen,

und wahrscheinlich würde sich in den nächsten Stun-

den nichts tun, außer dass vielleicht ein paar Wan-

derer oder Radfahrer vorbeikämen.

 

Schon ein paar Meter vom Bahnsteig entfernt stoßen

wir auf die ersten Wegweiser.

Obernhof ist nur gut neun Kilometer entfernt, was be-

deutet, dass wir alle Zeit der Welt haben, obwohl es

nur noch fünf oder sechs Stunden lang hell sein wird.

Wir machen ein paar erste Fotos. Die Lahnbrücke, die

Lahn, die Boote, der Himmel.

Genau wie gestern fühlen wir uns schon mit dem ersten

Schritt so heimisch hier, als würden wir uns durch eine

Projektion unserer Wunschvorstellung von einem Wander-

pfad bewegen.

 

Rechts über den Baumwipfeln sehen wir

eine Burg oder vielmehr das, was noch

davon übrig ist, doch unser Weg führt

exakt in die entgegengesetzte Richtung,

über die Landstraße hinüber, dann einen

Pfad hinauf, der zunächst breit wie ein

Mündungstrichter ist, der aber schon

sehr bald ganz schmal wird und sich in

einem Dickicht aus Sträuchern und

Bäumen verliert.

Die Schatten sind dünn wie Apfelschalen

und trotzdem ist es gleich um einiges kühler als

noch ein paar Augenblicke vorher in der prallen

Sonne.

Gras überwuchert den Pfad.

Wir streifen Farne, Blätter, Äste.

 

Die Schatten werden tiefer, während wir weiter den

Hügel hinaufwandern, Licht splittert an den Blatträn-

dern.

Zwischen den Büschen ein Bach, besser gesagt ein

dünner Wasserfaden, der über viele Stufen hinweg

talwärts fließt.

Eine Windhand wischt für ein paar Atemzüge die

Schatten beiseite, so dass der Pfad ganz in grelles Son-

nenlicht getaucht ist, danach ist es nur noch oberhalb

der Grasspitzen hell, der Pfad selbst dagegen ist nur

noch ein dunkler, kaum erkennbarer Strich.

 

Wir wandern auf einen Lichtfleck irgendwo oberhalb

von uns zu, der immer größer wird, wie bei einer Tür

nach draußen, die sich langsam öffnet.

Oben haben wir dann im ersten Moment den Eindruck,

auf eine große Lichtung geraten zu sein, aber wir

befinden uns nur auf einem plötzlich wieder sehr brei-

ten Weg am Waldrand.

 

Es dauert nicht lange und die Wiesen-

pfade beginnen wieder. Die kennen wir

ja schon von gestern.

Sie sehen aus wie grüne Wellenkämme,

die sich an einer Wand aus Wolken brechen.

Die Sommernachmittagsstille ist sehr präsent.

Auf den Wiesenpfaden, mit dem nach allen

Seiten hin offenen Gelände, ist sie sogar noch

präsenter als im Wald.

Nichts rührt sich.

 

Jana kann gar nicht genug kriegen von dem

Blick über die Wiesen und dem meerblauen

Himmel darüber, an dem nichts als ein paar

friedliche Sommerwolken zu sehen sind.

Dort, wo es keine Baumgruppen gibt, die das

Sichtfeld begrenzen, kann man so weit in

die Ferne schauen, dass man kaum noch

Konturen voneinander unterscheiden

 

kann, sondern nur noch Farbnuancen wahrnimmt.

Helles Grün, dunkles Grün. Und darüber wässriges

Blau.

 

Auf einer Anhöhe ein paar Wegweiser.

Bis Obernhof sind es nur noch 7,4 Kilometer.

Einen Marathon laufen wir heute nicht gerade, aber was

wir auf beiden Etappen innerhalb weniger Kilometer

geboten bekommen, dafür müsste man bei manch

anderer Tour einen halben Tag lang durch die Gegend

rennen.

Ich habe es ja schon einmal gesagt: Die Länge einer

Wanderung sagt nicht unbedingt etwas darüber aus,

wie viel sie mir gibt.

Bei kurzen Wanderungen sind die Eindrücke oft kom-

primierter und es ergeben sich weniger – oder gar keine –

Phasen, in denen man die Umgebung nahezu völlig

ausblendet, weil man in einen Automatismus des Ge-

hens hineingerät, der einen die Schritte abspulen lässt,

als befinde man sich auf einem Laufband. Das ist

hier und heute sicher nicht zu befürchten.

 

Unser Etappenziel ist also nur noch gut sieben Kilo-

meter entfernt, anders gesagt, uns bleibt noch so 

viel Zeit, als hätten wir uns einen Vorrat nicht ge-

nutzter Stunden angelegt, den wir jetzt aufbrauchen

können.

 

Rechts zweigt eine schnurgerade Asphalt-

straße in Richtung eines winzigen Dorfes ab.

Die Straße leuchtet im Sonnenlicht und das

Dorf sieht aus der Entfernung wie ein blank-

gescheuertes Modellbaudorf aus. Die Kuppel

einer Kirche sticht ins Auge, ansonsten

Häuserfassaden, die weißer sind als die

Wolkenwattebäusche am Himmel.

 

Wir wandern aber nicht in das Dorf hinein, sondern

nach links auf ein Wäldchen zu.

Eine knappe Stunde später haben wir eine lange Rast

hinter uns, einen zwischen Waldrand und einem

steilen Hang eingezwängten Trampelpfad, wir ha-

ben uns aus dem hellen, sprühenden Sonnenlicht in

einen von schweren, unbeweglichen Schatten einge-

nommenen Wald vorgetastet, in dem wir erst einmal

die Augen ganz weit aufreißen mussten, um außer

Schatten überhaupt etwas zu erkennen, wir sind einem

langgezogenen, unter den Schuhen wie zerberstendes

Eis knirschenden Weg gefolgt, der erst von Laub und

Gras bedeckt, irgendwann dann aber von kleinen Fels-

brocken übersät war, und der schließlich wieder ein-

mal in einen dieser wellenartigen Wiesenhänge mün-

dete, die aussehen, als würden sie oben auf dem Kamm

der Woge abbrechen wie eine Steilhangküste.

 

Wir bleiben erst einmal stehen.

Es dauert ein paar Augenblicke, dann stellen wir fest,

dass wir einen riesigen Bogen geschlagen haben und uns

keinen Steinwurf weit entfernt von dem Dorf befinden,

das wir vorhin schon gesehen haben, nur aus der ent-

gegengesetzten Richtung.

 

Die Wanderung ist jetzt genau nach unserem Geschmack:

Ein Weg nahezu ohne Anstiege, ab und zu eine träge Bie-

gung, und meistens genug Schatten, um der stechenden

Sonne zu entgehen.

Über uns ein Himmel wie mit Aquarellfarben gemalt.

Hügel, nadelfein in die Landschaft gezeichnet.

Alles hier strahlt eine Art anmutiger Dauerhaftigkeit aus,

man hat das Gefühl, dass man irgendwann so geduldig

wäre wie ein tibetanischer Mönch bei der Meditation,

wenn man nur lange genug weiterwandern würde.

Gehen, so wie ich es verstehe, hat ohnehin nichts mit

Rastlosigkeit zu tun, nichts mit Getriebensein, auch

dann nicht, wenn man schnell geht.

 

Ganz allmählich müssten wir uns nun

dem Goethepunkt nähern, der bereits seit

einiger Zeit auf den Wegweisern angekündigt

ist. So genau wissen wir eigentlich gar nicht,

was sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt,

aber so viele Möglichkeiten gibt es da ja nicht.

Im Gegensatz zu gestern sind die Wege –

selbst die unter immerwährendem Schatten

verborgenen – vollkommen trocken. Wenn wir

barfuß wandern würden, dann müssten wir

vielleicht auf scharfkantige Steine oder

auf Brennnesseln achten, aber nass würden un-

sere Füße ganz bestimmt nicht werden.

 

Das Licht in den Baumkronen ist zwar immer noch

sehr hell, aber es hat sich so ein matter Glanz hinein-

geschlichen, der schon ziemlich nach Abend aus-

sieht.

Die Schatten sind träge wie wintermüde Katzen.

Im Wald hat man fast die ganze Zeit das Gefühl, eine

allmählich sich auflösende Schattenmauer zu durch-

schreiten.

 

Kilometer acht – der Goethepunkt.

Eine Aussichtsplattform, von der aus man

die Landschaft bis zu einem weit entfernten

Horizont mit einem einzigen Blick umfassen

kann.

Tief unten die Landstraße, grau eingebettet

zwischen steile Hänge.

Irgendwo draußen über den Bäumen ein

mystisches Licht.

Ein paar Minuten lang tun wir buchstäblich

gar nichts.

Außer zu schauen.

 

Nach einer Weile verschwimmt alles miteinander

wie die Details eines Gemäldes, an das man sehr

nahe herantritt, doch einen Gedankenhauch später

ordnet sich alles wieder.

Aber wir schauen immer noch.

Genau im Zentrum unseres Blickfeldes

ein schlossartiges Gebäude, von dem

sich später herausstellt, dass es sich um

das Kloster Arnstein handelt, zu dem eine

jahrhundertealte und wie nicht anders zu er-

warten auch sehr wechselhafte Historie

gehört.

Wenn man sich die in den Hügeln darunter

 

verstreuten Häuser von Obernhof wegdenkt, dann

ist es eine 1:1-Abbildung dessen, was Goethe vor

gut 200 Jahren gesehen hat.

Falls er wirklich hier gewesen sein sollte.

 

Keine zwei Kilometer mehr bis Obernhof und wir sind

immer noch hoch über der Lahn. Wenn die Entfer-

nungsangabe auch nur einigermaßen stimmt, dann

dürfen wir uns wohl schon mal auf einen Abstieg über

Strickleitern einstellen.

Oder zumindest auf etwas, das nichts mit einem kom-

fortablen, zahmen Wanderweg zu tun hat.

Und genauso ist es auch.

 

Es beginnt mit ein paar schiefen Stufen

und chaotisch auf dem Weg verstreuten

Steinen unmittelbar unterhalb des Goethe-

punktes.

Dann ist da auch noch dieses Schild mit

der Aufschrift Leichter Weg“.

Wenn man schon eigens darauf hinweisen

muss, dass es die Variante eines leichten

Weges nach unten ins Tal gibt, dann

können wir uns auf der Direttissima ja

auf einiges gefasst machen.

 

Klingt ja gefährlich“, sage ich, „sollen wir nicht lie-

ber …“

Aber ich spreche mit der Luft, denn Jana ist schon

losgelaufen, natürlich auf dem schwierigen Weg. Wie

eine Gämse springt sie von Stein zu Stein und es dauert

keine halbe Minute, da habe ich sie aus den Augen ver-

loren und höre nur noch von irgendwo weit unten

ihre Stimme.

 

Ich verliere jetzt auch keine Zeit mehr und mache mich

auf den Weg.

Es geht steil den Berg hinab.

Über Steine hinweg, die unregelmäßiger angeordnet

sind als mittelalterliche Kupferbergwerksstollen, führt

der Pfad erst einmal Zentimeter an der Hangkante vorü-

ber, und ich habe während der ganzen Zeit die Befürch-

tung, dass plötzlich eine Rampe für die Dauer eines

Augenzwinkerns an den Rand des Abgrundes führt –

oder gefühlt sogar darüber hinaus – und mein Blick

haltlos in die Tiefe fällt.

Zum Glück sind die Steilhänge dicht bewachsen, so dass

mein Gehirn mir Sicherheit signalisiert und meine Akro-

phobie sich höchstens mal ganz fern, am Rande meines

Bewusstseins, erahnen lässt.

Es gibt keine Assoziationen von Kontrollverlust, von

Sprüngen ins Nichts.

Da ist nur dieses verdammt gute, erhabene Gefühl, nicht

mehr als einen einzigen Schritt davon entfernt zu sein,

auf einem unsichtbaren Pfad in die Wolken hinein wandern

zu können.

 

Ich kraxele weiter.

Hieve mich an Sicherungsseilen über

Felsen hinweg.

Folge schmalen Zickzackpfaden zwischen

schlanken Baumstämmen und kleinen

Steinfeldern hindurch.

Meistens ist der Pfad jetzt ein paar Meter

von der Hangkante entfernt.

Von weiter unten höre ich Janas begeisterte

Rufe.

Ich finde sie, am Rande eines kleinen Plateaus

stehend, von dem aus man eine völlig

ungehinderte Sicht über die Hügelkuppen

hinweg hat.

Im Vordergrund ein Baum mit dürren Ästen,

die frei in der Luft zu schweben oder daraus

hervorzuwachsen scheinen.

Die Hügel unmittelbar unter uns wirken

dunkel wie Pottwalrücken, aber zum Hori-

 

zont hin sieht es aus, als schwämmen sie in hellen

Lichtseen.

Entfesselung, Entgrenzung.

Wenn es etwas gibt, das diese beiden Wanderungen

auf dem Lahnwanderweg prägt und das sie mit

hoher Wahrscheinlichkeit zu immer wieder aus dem

Verborgenen an die Oberfläche emporsteigenden

Erinnerungen machen wird, dann ist es dieser

ungefähr 500 Meter lange Klettersteig.

 

Vielleicht sind Teile unserer Gehirne vor Be-

geisterung noch so benebelt, dass unsere Aufmerk-

samkeit für die Umgebung massiv zurückgeht, je-

denfalls laufen wir, kaum haben wir den Steig

hinter uns, gleich mal in die falsche Richtung.

Nicht dass dies irgendwie von Bedeutung wäre.

Wir legen einfach einen Kilometer mehr zurück,

das ist alles.

 

Noch sind wir nicht ganz unten.

In wellenförmigen Schwingungen senkt sich der

Pfad immer weiter hinab.

Die Dämmerung rückt näher.

Immer mehr von dem allmählich abstumpfenden Tages-

licht schafft es nicht mehr durch das Geflecht der

Blätter und Zweige.

 

Wir gelangen schließlich auf einen schmalen Asphalt-

weg, der durch eher unscheinbare Weinberge hinab

nach Obernhof führt.

Die ersten Häuser.

Von hier aus können wir schon den Bahnsteig sehen.

Nur noch ein paar verwinkelte, menschenleere Gassen

und eine Brücke über die Lahn, dann sind wir da.

 

Obwohl die Wanderung recht kurz war, fühlen wir uns

beinahe, als wären wir aus einer anderen Dimension in

die Realität zurückgekehrt.

Einer Dimension, die ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten

hat.

In welcher zum Beispiel die Zeit langsamer verrinnt.

Und in der man sich von den Dingen entfernen muss,

um sich ihrem Kern anzunähern.

 

Noch eine Tour auf einem Fernwanderweg:

Tour 39 – 1. Teil Von Burgsinn nach Lohrhaupten

Ich beobachte die Schattierungen der Dämmerung.

Erst ist da noch ein schmaler Saum bleichen, dünnen

Lichtes, kleine Kerben und Linien, die eine nach der

anderen zerfallen.

Kein Leuchten mehr, nicht einmal mehr ein Glimmen,

nur noch ein…    weiterlesen      Bildergalerie

6 Replies to “TOUR 69/2. TAG – VON LAURENBURG NACH OBERNHOF”

  1. Dein Blog ist und bleibt etwas ganz Besonderes, das zeigt auch dieser Text wieder deutlich. Ich lese immer wieder sehr gern darin. Von dem Lahnwanderweg würde ich irgendwann gerne wieder was lesen. Das scheint ein sehr schöner Fernwanderweg zu sein.

    Roxanne

    1. Vielen Dank für die positiven Worte, freut mich sehr.:-)
      Nach den beiden Etappen zu urteilen, die ich jetzt kenne, ist das ein sehr empfehlenswerter Wanderweg. Ich bin ziemlich sicher, dass das nicht die letzte Tour war, die ich dort unternommen habe.

      Grüße
      Torsten

  2. Wieder ein Text, der sich sehr schön und spannend lesen lässt. Der Abstieg von dem Goethepunkt mit der Höhenangst erinnert mich an eine Tour, bei der du durch einen Steilhang zur Saarschleife hoch gewandert bist. Auch die Fotos sind sehr schön und passen gut zum Text.

    Grüße, Mata

    1. Vielen Dank für den Kommentar.:-)
      Die Tour, die du erwähnst, war Tour 33. Damals bin ich diesen Steilhang zur Cloef hoch und weiß bis heute nicht, wie ich es geschafft habe, oben anzukommen. Diesmal gab es so eine Situation zum Glück nicht, der Abstieg über den Klettersteig hinab nach Obernhof ist auch dann gut zu bewältigen, wenn man nicht schwindelfrei ist.

      Beste Grüße
      Torsten

  3. Mit deinen einleitenden Worten hast du es auf den Punkt gebracht. “… man erschafft sich eine eigene Landkarte mit unverwechselbaren Erinnerungsorten und Erinnerungspfaden.” So ist es. Und diese beiden Etappen des Lahnwanderweges werden uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben, waren sie doch ganz nach unserem Geschmack. Wir waren uns ja auch schnell einig, dass wir noch weitere Etappen in Angriff nehmen werden.
    Deine Texte sind wunderbar, lieber Torsten, das Lesen ist immer wieder ein Genuss. Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Vielen Dank, liebe Jana.:-)
      Man muss sagen, dass diese beiden Etappen gute Werbung für den Lahnwanderweg waren. Es ist ja wohl ein noch recht neuer Fernwanderweg, aber uns beide hat er jedenfalls überzeugt.:-) Die beiden hervorstechenden Wandererlebnisse waren sicherlich der Ausblick am ersten Tag vom Gabelstein runter auf die Lahn und dann natürlich der Abstieg vom Goethepunkt über den Klettersteig. Daneben gab es schönen Wald und ansprechende Wiesenpfade, und die eine oder andere Burg lag auch am Wegrand:-)
      Dürfte nicht allzu lange dauern, bis wir uns in der Gegend dort wieder mal umschauen.:)

      Liebe Grüße
      Torsten

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