TOUR 116 IN BILDERN – 35 KILOMETER DURCHS MITTLERE UND NÖRDLICHE SAARLAND
Slideshow mit ausgewählten Fotos
Start der Wanderung bei der Höchstener Kapelle nahe Steinbach bei Lebach
Ich wandere zunächst in Richtung Dörsdorf, wie Steinbach ein Stadtteil von Lebach. Es ist ein trüber Aprilmorgen, aber die Temperaturen sind genau richtig zum Wandern.
An der Landstraße zwischen Dörsdorf und Scheuern
Blick auf Scheuern, das größte der fünf Dörfer im Bohnental
Dunkle Wolkenriffe am Himmel, die Wege aber meistens staubtrocken. Im Moment kann ich mich nach dem Bohnental-Rundwanderweg richten, zumindest für ein paar Kilometer.
Und schon bin ich zwei Stunden unterwegs, die Zeit vergeht wie im Flug.
Kurz vor Limbach
Hinter Limbach wird der Weg plötzlich steil wie eine Abschussrampe. Glücklicherweise biege ich kurz vorher auf diesen schönen Pfad ab. Und sogar die Sonne ist für einige Minuten da.
Irgendwo im Nirgendwo
Bei diesem Weiher stoße ich auf den Weg des Wassers.
Eine Weile ist dieser Bach mein Begleiter. Der Pfad ist tischeben und schmal. Außer mir ist niemand hier unterwegs.
Hinter diesem Steg wird aus einer breiten Waldschneise ein kaum mehr als fußbreiter Pfad.
Sehr angenehmes Gehen
Stiller Pfad, stiller Wald. Man vernimmt jeden Vogelflügelschlag.
Dass es nicht ewig flach bleiben würde, war klar. Von nun an folgen Auf- und Abstiege in schöner Regelmäßigkeit.
Aprilwald
Noch bin ich tatsächlich am Wasser. Große Teile des Wanderweges verlaufen aber abseits jeglichen Wassers.
Der Weg des Wassers führt beinahe ausschließlich durch Wald. Nur von Zeit zu Zeit bieten sich einige vereinzelte Fernblicke.
Ginsterweg unter Windhimmel
Auf einer Art Hochfläche in der Nähe des winzigen Dorfes Altland komme ich dann doch mal in den Genuss einer offenen Landschaft. Gerne würde ich eine ganze Weile auf einem Pfad wie diesem vor mich hinlaufen, aber kurz darauf bin ich wieder im Wald. Was natürlich auch nicht schlecht ist.
Von besagter Hochfläche aus wandere ich wieder ganz nach unten ins Tal.
Blick auf die Hügelkette des zum Hunsrück gehörenden Schwarzwälder Hochwalds.
Noch ein Fernblick
Für kurze Zeit zurück am Wasser
Kurz bevor ich mich vom Weg des Wassers wieder verabschiede, wartet noch ein Abstieg auf mich, wie ich ihn auf einem saarländischen Wanderweg noch nicht gesehen habe.
Am Ufer der Prims, einem Nebenfluss der Saar
Ganz plötzlich ist die Sonne da und illuminiert den Wald.
Blick ins Land, und diesmal ist es ein Frühlingsblick.
Völlig überraschend finde ich mich plötzlich auf dem Erzgräberweg wieder, dem ich aber nicht allzu lange folge.
Oberhalb von Limbach, auf dem Weg zurück zur Höchstener Kapelle
Von dem trüben, grauen Beginn ist nichts übriggeblieben.